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Lebenslanges Lernen mit Jupp Heynckes

Ruhestand? Nichts für Jupp Heynckes, zumindest bis Saisonende Trainer von Bayern München. Auch in der Kurzzeit-Rente bildete sich das Trainer-Urgestein fort. Ein Vorbild für uns alle!

Urgestein: Bayern-Coach Jupp Heynckes. Foto: dpa

Urgestein: Bayern-Coach Jupp Heynckes. Foto: dpa

Ach ja, die Bayern. Gefühlt schon Meister, noch bevor die Bäume Knospen tragen. Dazu im Pokal und der Champions League voll auf Kurs. Kein Wunder, dass man im rot-weißen Lager vom nächsten Triple träumt. Und dafür einem Mann huldigt, den viele schon in Rente wähnten: Jupp Heynckes.

Mit 72 Jahren kehrte die Legende auf die Bayern-Bank zurück – nach vier Jahren im Ruhestand! Und der Altmeister griff nicht bloß auf Altbewährtes zurück! Modern interpretiertes 4-3-3-System, dosiertes Pressing, feingetunte gruppentaktische Elemente in allen Mannschaftsteilen – Heynckes bewies sofort, dass er taktisch voll auf Ballhöhe ist. Auch im zwischenzeitlichen Ruhestand, so der Coach, habe er ständig die sich verändernden Spielsysteme der Top-Teams analysiert.

Die Bereitschaft, sich Neuem nicht zu verschließen, sondern es nutzbringend einzusetzen – das nennt man lebenslanges Lernen! Und dafür gibt’s in keinem Job eine Altersgrenze. Weder in der Werkhalle noch an der Seitenlinie. Für diese Beweisführung: Danke, Jupp! Und jetzt noch das Triple …


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