Grüner Strom vom Werkdach

Kunststoffprofil-Hersteller Profine nimmt in Pirmasens große Fotovoltaikanlage ans Netz

Bei Profine in Pirmasens steht eine gute Klimabilanz im Fokus. Das Unternehmen installierte jetzt über 4.000 Solarmodule auf den Werkhallen. Fast 650 Tonnen CO2 sollen pro Jahr damit eingespart werden.

Vogelperspektive: So sehen die Module von oben aus. Foto: Werk

Vogelperspektive: So sehen die Module von oben aus. Foto: Werk

Pirmasens. Ein wichtiger Baustein zur Bewältigung der Energiewende ist Fotovoltaik. Solarzellen wandeln dabei Sonnenstrahlung in elektrische Energie um.

Eine imposante Solarstromanlage hat jetzt auch das Unternehmen Profine in Pirmasens der Umwelt zuliebe in Betrieb und ans Netz genommen. 4.583 Module wurden dafür auf fünf Dächern der Werkhallen am Standort verbaut. Die Gesamtleistung des Kraftwerks liegt bei 1,2 Megawatt.

Gute Klimabilanz steht im Fokus

Pro Jahr soll die Fotovoltaikanlage circa 643 Tonnen des Treibhausgases CO2 einsparen, heißt es. „Wir streben eine nachhaltige Entwicklung an. Unsere Klimabilanz und entsprechende Investitionen sind uns deshalb besonders wichtig“, betont Peter Mrosik, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.

Die Planung und Montage der Module erforderte äußerste Sorgfalt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, musste im Vorfeld zum Beispiel die Dachstatik gründlich geprüft werden. Die Produktion sollte nicht stillstehen: Das Unternehmen fertigt in Pirmasens mit rund 1.100 Mitarbeitern unter anderem Fenster- und Türprofile aus Kunststoff.

Interessant: Laut der Energieagentur Rheinland-Pfalz sind allein hierzulande bereits über 90.000 Fotovoltaik-Anlagen installiert – auf Dächern und freien Flächen. Mit ihrer Gesamtleistung können rund 500.000 Vierpersonen-Haushalte versorgt werden.


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