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Kühlerschutzmittel

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Die Temperaturen sinken – Zeit, das Auto winterfest zu machen. Den Motor versorgt man am besten mit Kühlerschutzmittel. Mit Wasser abgemischt kommt es ins Kühlsystem. Der Chemie-Konzern BASF in Ludwigshafen brachte vor 85 Jahren das weltweit erste Produkt auf den Markt („Glysantin“); heute ist es das meistverkaufte Mittel in Europa.

Ethylenglycol, ein zähflüssiger Alkohol, sorgt dafür, dass die Kühlflüssigkeit auch bei unter null Grad Celsius nicht gefriert. „Die Substanz senkt den Gefrierpunkt“, erklärt Harald Dietl, technischer Experte für Automobilflüssigkeiten bei der BASF. Das heißt, sie behindert die Kristallbildung des Wassers – und somit das Gefrieren der Flüssigkeit im Fahrzeug. Doch das Mittel kann noch mehr als Frostschutz: Es schützt den Motor auch vor Überhitzung, indem es den Siedepunkt der Kühlflüssigkeit auf circa 110 Grad Celsius erhöht. Korrosionsschutzzusätze vermeiden zudem Rost und Ablagerungen.

Immerhin werden im Schnitt pro Minute gut 150 Liter Kühlflüssigkeit durch den Kühlkreislauf eines Pkws gepumpt. Das Gemisch kommt dabei mit bis zu 100 Materialien in Berührung. Durch Wasser, Hitze und Druck würden sich schnell tiefe Löcher ins Metall fressen und damit Zylinderkopf und Co. schaden.


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