Industrie-Dienstleister

Kompetenter Service aus Leuna


Service wird bei MCE IT Ost ganz großgeschrieben

Leuna. Wenn wir mit unserem Fahrzeug auf der Autobahn ste­ckenbleiben, rufen wir zum Beispiel die „Gelben Engel“ des ADAC zu Hilfe. Wenn dagegen im Mitteldeutschen Chemiedreieck an einer Produktionsanlage etwas zu richten ist, dann ist Verlass auf die „blauen Engel“ von Leuna.

Die Rede ist von den blau gekleideten Instandhaltern der MCE In­dus­trietechnik Ost GmbH. Die Firma mit Sitz in Leuna, die zuletzt auf rund 70 Millionen Euro Jahresumsatz kam, ist ein sogenannter Full-Service-Anbieter – vor allem für die Chemie und die Gas- und Ölverarbeitung.

Was das heißt, erklärt Frank Heyme, Leiter des MCE-Geschäftsbereichs Anlagenbau: „Wir errichten Indus­trie­-Anlagen nach den Plänen der Betreiber und unterstützen sie im laufenden Betrieb.“ Die MCE-Leute bauen die Anlagen also, reparieren, pflegen und warten sie. „Nur produzieren müssen die Betreiber selber“, schmunzelt Heyme.

Im Notfall schnelle Reaktion

Neubau macht rund 40 Prozent des MCE-Geschäfts aus, 60 Prozent sind Wartung und Instandhaltung. Dieses Service-Angebot nutzt zum Beispiel die Total-Raffinerie Leuna: Sie betreibt unter anderem die größte Methanol-Anlage in Deutschland.

 

In der Anlage werden jährlich etwa 700.000 Tonnen Res­te aus der Erdölverarbeitung („Visbreaker“-Rückstände) zum be­gehrten Rohstoff Methanol umgewandelt. Neben den Beschäftigten der Total-Raffinerie sorgen hier auch viele MCE-Mitarbeiter dafür, dass die Anlage immer rundläuft. Sie warten etwa Ventile, Rohrleitungen, Flansche und die 225 Tonnen schweren Reaktoren. Dabei haben sie auch die Dampf-Versor­gung im Blick. Sobald etwas nicht der Norm entspricht, muss schnell reagiert werden. Be­sonders in Notfällen.

Austauschteile aus eigener Produktion

So wie im Januar: Drei Nächte in Folge war es minus 25 Grad kalt gewesen. Als der unvermeidliche Frostschaden eintrat, lief sofort die Ha­varie-Routine an: Schäden lokalisieren, de­fekte Teile identifizieren, Austauschteile im Lager an­fordern, sie eventuell in der MCE-Werkstatt herstellen. Nach kurzer Zeit war das Problem behoben.

Die 580 Stamm-Mitarbeiter von MCE IT Ost – Ingenieure, Monteure, Zerspaner, Elektriker, Schweißer – findet man fast überall zwischen Leuna, Bitterfeld und Böhlen.

Oft fordert die Auftragssituation,  dass zusätzlich Zeitarbeiter und Partner-Unternehmen beschäftigt werden müssen.

Den wichtigsten Grund für  den Erfolg seiner Firma kennt Frank Heyme genau: „Mitarbeiter mit Freude an der Ar­beit, die kompetent, gewissenhaft und schnell sind“.

Uwe Rempe

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