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3 Millionen Euro für den Nachwuchs

Kamax eröffnet in Homberg neues Ausbildungszentrum

Der Schraubenhersteller Kamax in Homberg macht seine Azubis fit für die Industrie 4.0. Das neue Ausbildungszentrum soll junge Menschen für anspruchsvolle Aufgaben begeistern, sagt Vorstandschef Rolf Hengstenberg.

Innovativ: Kamax-Ausbildungsleiter Jan Frischholzerklärt Azubis Anthony Emmich (links) und Simon Strohden Kollegen Roboter. Foto: Scheffler

Innovativ: Kamax-Ausbildungsleiter Jan Frischholzerklärt Azubis Anthony Emmich (links) und Simon Strohden Kollegen Roboter. Foto: Scheffler

Begeistert: Ewald Witt und Azubis bei Kamax in Homberg (Ohm) in neuenSchweißschutzanzügen. Foto: Scheffler

Begeistert: Ewald Witt und Azubis bei Kamax in Homberg (Ohm) in neuenSchweißschutzanzügen. Foto: Scheffler

Modern: Blick in das neue Aus- und Weiterbildungszentrumdes Schraubenherstellers Kamax in Homberg (Ohm). Foto: Scheffler

Modern: Blick in das neue Aus- und Weiterbildungszentrumdes Schraubenherstellers Kamax in Homberg (Ohm). Foto: Scheffler

Homberg (Ohm). Jede Menge computergesteuerte Maschinen, von den klassischen Ausbildungsgeräten bis zu einer Einstufenpresse mit Roboteranbindung. Daneben modernste Schulungsräume, ein Technologieforum und Arbeitsplätze mit Simulations- und Lernsoftware und vieles mehr. Sogar an Virtual-Reality-Schweißen wurde gedacht, um die traditionelle Schweißausbildung zu ergänzen, und an ein Fünf-Achs-Dreh- und Fräszentrum.

Schritt halten mit der steten Digitalisierung

3 Millionen Euro hat der Automobilzulieferer Kamax in Homberg (Ohm) für seinen Nachwuchs in die Hand genommen und ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum gebaut – mit 1.580 Quadratmetern dreimal so groß wie das alte.

„Es ist ein rundherum tolles Zentrum, das uns helfen wird, Mitarbeiter wie Azubis fit zu machen für das Zeitalter Industrie 4.0 mit seinen vernetzten Produktionsanlagen, Roboter-Kollegen und vielem mehr“, betont Jan Frischholz, der gemeinsam mit seinem Kollegen Ewald Witt für die technische Ausbildung verantwortlich ist.

Kamax beschäftigt 1.200 Mitarbeiter in der Region, davon 900 in der Produktion in Homberg und Alsfeld. Weltweit beschäftigt die Gruppe 3.500 Menschen bei einem Jahresumsatz von über 750 Millionen Euro. Kerngeschäft ist die Entwicklung und Produktion von hochfesten Verbindungselementen wie Schrauben und komplexen Kaltformteilen für die weltweite Auto-Industrie. Digitalisierung und Automatisierung zur Optimierung der Produktionsprozesse treibt Kamax an.

„Eine hervorragende Aus- und Weiterbildung ist deshalb gerade unter den Gegebenheiten am Standort Deutschland von zentraler Bedeutung für die Verwirklichung unserer Ideen zur Entwicklung der Gruppe“, so Martin Burgholte, Vorsitzender des Kamax-Beirats und Gesellschafter, auf der Eröffnungsfeier Mitte November.

Vorstandschef Dr. Rolf Hengstenberg ergänzt: „Wir wollen insbesondere in dieser Region weiterhin junge Menschen begeistern und ihnen die besten Voraussetzungen für eine langfristige und anspruchsvolle Tätigkeit schaffen.“


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