Nachwuchs

Jetzt zeige ich, was ich kann


Hofft auf eine Festanstellung: Marcus Haroska arbeitet bei Raschig in der Produktion. Nach der Schule war er lange arbeitslos. Foto: Schmitz

STARTplus ebnet benachteiligten Jugendlichen den Weg in die Chemiebranche

Ludwigshafen. Marcus Haroska ist guter Dinge. Er steht an einer großen Mischmaschine und füllt Rohstoffe ein. Sobald sie verarbeitet sind, packt er sie ab. Seit Juni arbeitet der 20-Jährige beim Feinchemikalien-Hersteller Raschig in Ludwigshafen. Die Arbeit in der Produktion macht dem Pionier der STARTplus-Aktion Spaß.

Schlechte Noten mit Fleiß ausgleichen

STARTplus ist eine neue Ausbildungs-Initiative der Chemie-Arbeitgeber und ergänzt das Programm „Start in den Beruf“. Sie hilft benachteiligten Bewerbern, die schlechte Schulnoten oder ein schwieriges Elternhaus haben. Rheinland-Pfalz ist bundesweit Vorreiter. Bisher gibt es 20 Plätze bei fünf Firmen.

Die Jugendlichen bekommen viel vermittelt: Teamwork, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit. Die Unternehmen hingegen lernen potenzielle Nachwuchskräfte kennen.

Haroska freut sich über die Chance: „Ich war nach der Schule ein Jahr arbeitslos“, sagt er. Personalleiter Stefan Brückner lobt seinen Fleiß. Im Dezember ist Haroska fertig. Mit Glück schließt sich für den jungen Mann dann eine abgestufte Ausbildung oder Festanstellung an.

Info: STARTplus

Die Mittelstandsinitiative hilft benachteiligten Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren beim Einstieg in den Beruf. Die Förderphase läuft maximal zwölf Monate. Der Teilnehmer erhält 430 Euro im Monat.

Folgende Chemie-Unternehmen machen mit: Raschig in Ludwigshafen, Grace sowie Röchling Automotive in Worms, Forbo in Pirmasens und Michelin in Bad Kreuznach.

Es sind noch Stellen frei! Infos gibt es beim Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) im Internet: www.cjd-ludwigshafen.de

 

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