Investitionen

Intel setzt voll auf Braunschweig


Schon 100 Millionen Euro ins Forschungszentrum gesteckt

Auf einem Chip 48 voll programmierbare Rechenkerne unterzubringen, mit einer Milliarde Transistoren – das ist Ingenieuren von Intel gelungen. Nicht in der Zentrale im kalifornischen „Silicon Valley“. Sondern in Braunschweig!

Die Löwenstadt beherbergt eines der größten Forschungs- und Entwicklungszentren des Chip-Herstellers in Europa. 120 Ingenieure arbeiten dort. Ihr Super-Chip umfasst 10- bis 20-mal mehr Prozessor-Einheiten als ein gängiger PC, verarbeitet riesige Datenmengen.

Schon 100 Millionen Euro investiert

Es handelt sich hierbei um einen Forschungschip, der 48 voll programmierbare Intel-Architektur-Rechenkerne vereint, mehr als je zuvor auf einem einzigen Siliziumchip integriert waren. Er ermöglicht parallele Rechenoperationen, wie sie bisher nur ein Netzwerk aus vielen Computern bewältigte.

Rund fünf Jahre haben die Ingenieure aus Braunschweig daran gearbeitet, gemeinsam mit Kollegen in den USA und Indien.

100 Millionen Euro hat Intel in das Braunschweiger Forschungs- und Entwicklungszentrum investiert, seit es vor zehn Jahren gegründet wurde.

Neben optischen Kommunikationslösungen entwickeln die Ingenieure dort seit fünf Jahren auch maßgeblich Bausteine für die Architektur künftiger Prozessoren.

Nun stehen neue Aufgaben bevor. „Supercomputer verbrauchen heute viele Megawatt Strom – Energie-Effizienz ist ein Zukunftsthema“, sagt Entwicklungsleiter Nikolaus Lange. „Hierfür brauchen wir gute Ingenieure.“

Intel sucht, wie viele andere Unternehmen aus der Metall- und Elektro-Industrie deshalb den Kontakt zu Universitäten und Schulen in der Region.

Artikelfunktionen


'' Zum Anfang