Standort

Hier entsteht ein Forschungszentrum


Ganz in Weiß: Die Grundform des Zentrums bilden drei ineinander verzahnte Würfel, die je eine Einheit beherbergen: „Application Development“, „Support“ und „Chemical Research“. Foto: Clariant

Clariant investiert 100 Millionen Euro in einen ganz besonderen Industriepark

Höchst. Die Bagger rollen bereits: Im Industriepark Höchst baut der Schweizer Spezialchemie-Konzern Clariant (weltweit 16.200 Mitarbeiter) ein Innovationscenter mit 500 Arbeitsplätzen. Kosten: 100 Millionen Euro.

Wissenschaftler sollen hier neue Ideen für die Zukunft entwickeln. Geschäftsführer Hariolf Kottmann denkt dabei auch an neue Produkte: Verbraucher rund um den Globus wünschen sich immer bessere Cremes, Lotionen oder Waschmittel. Die Grundstoffe dafür will Clariant liefern – umweltfreundlich hergestellt.

„Uns reizt das akademische Umfeld“

Schon heute befindet sich im Industriepark der größte Produktionsstandort des Konzerns. „Viel Kompetenz, die wir nutzen wollen“, sagt Ulrich Ott, Chef von Clariant in Deutschland.

Das Ingenieurwesen gibt es am Standort ebenso wie eine Pilotanlage für neue Produkte. Weitere Pluspunkte sind die Infrastruktur, die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung.

Was das Unternehmen aber ebenso reizt ist das akademische Umfeld. Denn im Center sollen auch Lösungen für Megatrends erarbeitet werden – wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz und nachwachsende Rohstoffe.

 „Wir wollen den Wettbewerb um Talente nutzen und spüren dies schon, wenn wir Stellen ausschreiben“, erklärt Martin Vollmer, der als Chief Technology Officer auch für die Forschung verantwortlich ist.

Bevor das neue Zentrum mit 29.500 Quadratmetern errichtet werden kann, müssen jedoch alte Laborgebäude weichen – bei laufendem Betrieb, was viel Umsicht erfordert.

Im Herbst nächsten Jahres soll das Innovationszentrum fertig sein. Forscher und Entwickler werden sich dann von hier aus weltweit mit den anderen Clariant-Forschungszentren vernetzen.

 

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