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Mathe: Von wegen uncool

Hessischer Mathematik-Wettbewerb bringt junge Talente ans Licht

Bei Continental in Babenhausen wurden die Gewinner des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs ausgezeichnet. „Mathe ist alles andere als uncool, man braucht sie überall“, sagte Robin Kistner, einer der jungen Preisträger.

Die Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs: Leon Xu, Robin Kistner und Nick Korjakin (von links) zeigen ihre Trophäe, ein dreidimensionales Ikosaeder-Modell. Foto: Scheffler

Die Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs: Leon Xu, Robin Kistner und Nick Korjakin (von links) zeigen ihre Trophäe, ein dreidimensionales Ikosaeder-Modell. Foto: Scheffler

Anfassen erlaubt: Wolfgang Michel, Ausbilder bei Continental in Babenhausen, erklärt den Siegern des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs einen kollaborativen Roboter. Foto: Scheffler

Anfassen erlaubt: Wolfgang Michel, Ausbilder bei Continental in Babenhausen, erklärt den Siegern des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs einen kollaborativen Roboter. Foto: Scheffler

Babenhausen. „Mathe, das ist voll mein Ding“, sagt Tamara Ohlenmacher. Und Robin Kistner findet: „Mathe ist alles andere als uncool, man braucht sie überall.“ Die beiden Jugendlichen gehören zu den 18 besten Rechenkünstlern, die in diesem Jahr am Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen teilgenommen haben. Sie sind begeisterte Zahlenakrobaten.

Bei Continental in Babenhausen wurden sie vor Kurzem mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet. Die Sieger in den Gruppen Gymnasium, Haupt- und Realschule erhielten zudem einen Ikosaeder (geometrische Figur aus 20 gleichseitigen Dreiecken) aus Glasröhren und Nylonfäden, die ein rotes „M“ für Mathematik und ein blaues „W“ für Wettbewerb zeigen.

Lob von Kultusminister Alexander Lorz

Seit der Wettstreit 1968 gestartet wurde, haben zweieinhalb Millionen Schülerinnen und Schüler der achten Klassen daran teilgenommen.

„Er ist mit 50 Jahren nicht nur einer unserer ältesten, sondern auch einer unserer wichtigsten Wettbewerbe, da er Talente fördert und das Interesse weckt für die wichtigen mathematischen Grundlagen“, so Hessens Kultusminister Alexander Lorz.

Thomas Brunn, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, lud die Jugendlichen ein, ihr Können auch bei der Berufswahl zu berücksichtigen: „In den intelligenten Fabriken, auf die wir zurzeit umstellen, brauchen wir Menschen, die komplexe Zusammenhänge durchschauen und analytisch denken können.“

Unterstützung auch von Rolls-Royce, Samson und Schenck

Seit dem Jahr 2000 fördert Hessenmetall den Wettbewerb. Mitgliedsunternehmen von ABB und Bombardier bis zu Rolls-Royce, Samson und Schenck richteten beeindruckende Siegerehrungen aus und gaben Einblick in die Welt der Industrie.

In diesem Jahr konnten die Jugendlichen im Continental-Werk in Babenhausen erleben, wie sich die Digitalisierung auch in der Ausbildung auswirkt. Azubis arbeiten dort bereits mit kollaborativen Robotern, um die Mensch-Maschine-Schnittstelle besser zu verstehen.


Schlagwörter: Ausbildung Schule

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