Marke als Arbeitgeber pflegen

Hessische Metall- und Elektro-Betriebe stellen sich dem Fachkräftemangel

Frankfurt. Bereits ein Viertel der Unternehmen in Hessens Metall- und Elektro-Industrie (M+E) kann offene Stellen nicht mehr planmäßig besetzen. Wie eine aktuelle Umfrage des Arbeitgeberverbands Hessenmetall zeigte, verändern sich die Bewerberzahlen bereits deutlich. Fast ein Viertel der befragten Firmen berichtete von rückläufigen Zahlen, 68 Prozent bewerteten sie noch als „stabil“.

„So sieht ein beginnender Fachkräftemangel aus, und das wird nun von Jahr zu Jahr bitterer“, betonte Wolf Matthias Mang, Vorstandsvorsitzender von Hessenmetall und Geschäftsführer des mittelständischen Maschinenbau-Zulieferers Arno Arnold in Obertshausen bei der Eröffnung des Hessenforums 2016. Zu dieser Spitzenveranstaltung kamen über 200 Gäste ins Frankfurter House of Logistics & Mobility. Sechs Unternehmer – Andreas Fiedler von Fritz Winter, Marc Irmisch von Monster, Wilfried Neuschäfer von Neuschäfer Elektronik, Gerd Ohl von Limtronik, Carsten Rahier von der Sera Group sowie Ulrich Schumacher von Opel – erläuterten, wie sie den Weg zu einer attraktiven Arbeitgebermarke gehen, um erfolgreich Beschäftigte zu gewinnen und zu halten.

„In Zeiten des Kampfes um Talente und einer radikalen Digitalisierung der Geschäfte und Arbeitsbeziehungen wird es immer wichtiger, sich mit einer profilierten Arbeitgebermarke zu präsentieren“, betonte Mang. Dies gelte umso mehr bei kleinen und mittleren Unternehmen, die es schwerer hätten als große Konzerne, von Bewerbern wahrgenommen zu werden, waren sich die Unternehmensvertreter einig.

Für sie steht zudem fest: Eine Arbeitgebermarke muss authentisch sein und wie eine Produktmarke entwickelt und gepflegt werden.

Das Forum im Video:

hessenforum2016.de


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