Schau doch mal – wär das nicht was für dich?

Girls’ Day 2016: Betriebe öffnen ihre Tore für interessierte Mädchen

Interessant: Junge Frauen sehen sich bei Wacker im Labor um. Foto: Werk

Burghausen. Wie spannend naturwissenschaftliche Berufe sein können: Das will Eva Kroneder, Ausbilderin beim Chemie-Unternehmen Wacker im bayerischen Burghausen, interessierten Mädchen bald selber zeigen. Beim Girls’ Day am 28. April – an dem sich bundesweit rund 7.000 Firmen und Forschungseinrichtungen beteiligen.

„Wir messen den Alkoholgehalt einer Flüssigkeit, ziehen Proben und benutzen einen Drehmomentschlüssel“, erklärt Kroneder. Wozu die Mühe? „Bei meiner Ausbildung zur Chemikantin vor etwas mehr als zehn Jahren war ich die einzige Frau unter 45 Männern“, sagt sie lächelnd. Inzwischen würden mehr Mädchen technische Berufe ergreifen: „Der Girls’ Day ist eine tolle Möglichkeit, herauszufinden, ob einem die Arbeit gefällt.“

Auch Laura Scholtyssek, Auzubildende zur Chemikantin bei Rütgers in Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen), wird neugierige Fragen der Girls’-Day-Besucherinnen beantworten: „Vermutlich ist es für die Mädchen viel einfacher, mir Fragen zu stellen als dem Ausbilder“, sagt sie, „ich bin vom Alter her einfach näher dran.“

Konstruktionsmechanikerin oder Packmitteltechnologin

Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen öffnen Firmen ihre Tore (Übersicht im Web: girls-day.de). Damit junge Frauen später zum Beispiel Konstruktionsmechanikerin, Packmitteltechnologin oder Werkstoffprüferin werden.

Dass sich der Einsatz lohnt, weiß man auch beim Textilpflege-Spezialisten CHT Beitlich in Tübingen: „2015 hat bei uns eine junge Frau ihre Ausbildung angefangen“, sagt Ausbilder Jürgen Rauh, „sie hat unser Unternehmen beim Girls’ Day 2012 kennengelernt.“


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