Ergoscouts und Mobilitätsmanager

Gesundheitsexperte Roche setzt in Mannheim mit 100 Projekten auf Nachhaltigkeit

Zahlreiche Unternehmen stemmen an ihren Standorten Nachhaltigkeitsprojekte. Bei Roche in Mannheim sind es über 100. Dabei geht es längst nicht nur ums Thema Umweltschutz, sondern auch um die Gesundheit der Mitarbeiter.

Und los: Auf einer Hausmesse wird die Belegschaft aktiv. Foto: Roche

Und los: Auf einer Hausmesse wird die Belegschaft aktiv. Foto: Roche

Produktion: Das Werk stellt unter anderem Teststreifen für die Diagnostik her. Foto: Roche

Produktion: Das Werk stellt unter anderem Teststreifen für die Diagnostik her. Foto: Roche

Mannheim. Beim Thema Nachhaltigkeit dreht sich alles um den Umweltschutz? Keineswegs! „Soziale und ökonomische Aspekte sind gleichermaßen wichtig“, betont Andreas Peters, Leiter der Einheit Sicherheit und Umweltschutz beim Diagnostik-Spezialisten Roche in Mannheim. Insgesamt über 100 Projekte stemmt das Unternehmen mithilfe der mehr als 8.000 Beschäftigten. „Jeder Mitarbeiter ist willkommen, um Anregungen zu liefern und sich einzubringen“, sagt Peters.

So umfasst das Konzept auch die Themen Arbeitsschutz, Logistik, Gesundheitsförderung, Engagement in der Gesellschaft und die Zukunftssicherung des Standorts. Das Team von Betriebsärztin Doris Hetges beispielsweise hält die Belegschaft fit. Im werkseigenen Aktiv-Center kann man bis 21 Uhr trainieren.

Wasserspender statt Flaschen

„Unsere Ergo-Scouts leiten auch direkt an den Arbeitsplätzen Bewegungsübungen an – in der Produktion oder im Büro“, so Hetges.

Energiemanager Peter Schönleber überwacht den Energieverbrauch der Betriebe sowie alle Lüftungs- und Klimaanlagen. „Schlägt ein Wert aus, steuern wir sofort gegen“, erzählt er. Das spart pro Jahr Energiekosten in Höhe von circa 250.000 Euro. Neubauten werden nach strengen Kriterien effizient und ressourcensparend errichtet.

Sogar die Trinkwasserverteilung wird optimiert: 150 Wasserspender hat Roche aufstellen lassen – und spart so den Transport von 2,6 Millionen Flaschen im Jahr.

Ein Mobilitätsmanager koordiniert den Verkehrsbereich: Die Dienstwagen-Flotte soll möglichst wenig Kraftstoff verbrauchen und wenig CO2 ausstoßen. Wer mit dem Auto zur Arbeit kommt, kann zudem über eine App Fahrgemeinschaften bilden. 300 Mitarbeiter nutzen sie bereits.

Mehr über Nachhaltigkeit in der Chemie-Industrie:

chemiehochdrei.de


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