Ausbildung

Gerne "Big Boss"


Ich fühle, ich begreife: Bei Schulprojekten oder Schüler-Unternehmen lernt der Nachwuchs, wie Wirtschaft funktioniert. Foto: Fricke

Schüler haben ein positives Bild vom Unternehmertum

Hannover. Wenn sich bei Freudenberg in Weinheim, bei der Veritas AG in Gelnhausen oder bei Mapa in Zeven die Schulklassen die Türklinken in die Hand geben, bleiben positive Eindrücke haften.

Denn Kontakte zwischen Unternehmen und Schulen lohnen sich. Das fand die Bertelsmann-Stiftung heraus.

Die Jugendlichen hierzulande haben nicht nur eine gute Meinung von den Firmenchefs, ein recht großer Teil kann sich zudem vorstellen, später selbst einen Betrieb zu führen.

Von den 15- bis 20-Jährigen, die die Bertelsmann-Stiftung für ihr Stimmungsbild bei Jugendlichen befragt hat, stellen 75 Prozent den Unternehmen ein gutes Zeugnis aus, 12 Prozent geben den Betrieben sogar ein glattes „sehr gut“.

Lust auf den Chef-Sessel

Maßgeblich für dieses positive Urteil sind die persönlichen Kontakte, die die Teens etwa durch Schulprojekte oder Ferienjobs zu Betrieben geknüpft haben, aber auch die Meinung von Eltern und Lehrern.

Anerkannt wird von den Jugendlichen vor allem die Rolle, die die Firmen für unseren Wohlstand spielen: Die 15- bis 20-jährigen Jungen und Mädchen wissen mehrheitlich, dass es die von den Betrieben erstellten Produkte und die von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze sind, die unseren hohen Lebensstandard ermöglichen.

Aus dieser positiven Einstellung heraus wollen sich 16 Prozent der Jugendlichen später „bestimmt“ selbstständig machen. Weitere 61 Prozent meinen, „eventuell“ einmal einen eigenen Betrieb zu gründen.

Sind die Eltern Unternehmer, haben sogar 23 Prozent der Kinder vor, den gleichen Weg zu gehen.

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