Begegnung mit

Frank Neumann: Feuer und Wasser


Heißer Draht: Frank Neumann (42) koordiniert im Leitstand des Pfannenofens den Produktions-Prozess. Foto: Heeger

Der Mitarbeiter von ArcelorMittal Hamburg ist begeisterter Surfer und Segler

Fast jeder kennt es, aber kaum einer weiß, wie es heißt: das grüne Segelschiff aus der  „Beck’s“-Werbung, das zu den prominentesten  Motiven der deutschen Werbung zählt. Für Frank Neumann dagegen ist die „Alexander von Humboldt“ wie eine alte Bekannte: Der 42-jährige Hüttenfacharbeiter von ArcelorMittal Hamburg ist schon sechsmal auf der Bark mitgesegelt und hat dabei unter anderem die Gewässer rund um die Azoren und die Bermudas kennengelernt.

Zum Wasser hat der gebürtige Hamburger ohnehin eine ganz besondere Beziehung. Sein Vater arbeitete beim Wasserzoll, Neumann selbst ist seit 20 Jahren passionierter Surfer, und heute lebt er in Jork an der Elbe. Vielleicht liegt es an seinem Sternzeichen Fische.

Bei ArcelorMittal Hamburg ist Neumann seit 1984 beschäftigt, anfangs als Auszubildender, später als Fach-arbeiter im Ofen-Bereich.

Im Team kann jeder alles

Damals allerdings hieß das Unternehmen noch „Hamburger Stahlwerke“ und hatte gerade einen Konkurs überstanden, der eine umfangreiche Restrukturierung erforderlich machte. Auch danach sollte es noch einige Jahre dauern, bis wieder Ruhe einkehrte.

Dennoch hat Frank Neumann seine berufliche Entscheidung bislang nicht bereut. Das liegt auch daran, dass die Arbeit abwechslungsreich und mit sehr viel Verantwortung verbunden ist. Neumann: „In unserem Team aus acht Leuten kann jeder alles. Anders würde es wegen des Schichtsystems auch gar nicht gehen.“

 

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Ich war auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und hatte eigentlich an eine Schlosserlehre gedacht, aber dann erzählte mir ein Nachbar von dem Stahlwerk im Hafen. Das klang so interessant, dass ich mich beworben habe. Im Sommer 1984 begann dann meine Ausbildung zum Hüttenfacharbeiter.

Was gefällt Ihnen besonders?

Da gibt es einige Dinge: Die Arbeit ist abwechslungsreich, die Kollegen sind nett, und man hat einen sehr verantwortungsvollen Job.

Worauf kommt es an?

Man muss robust sein und sehr sorgfältig arbeiten, denn jeder Fehler kann richtig teuer werden.

 

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