Sauber ist oft nicht genug

Filter & Co.: Grünbeck hat vielfältige Lösungen für die Wasseraufbereitung


Höchstädt. Wasser ist nicht gleich Wasser. In Hochleistungsrechnern zum Beispiel muss es als Kühlmittel besonders rein sein, damit sich nicht Kalk und Salze in den Leitungen ablagern. Nur so kann das Wasser die große Wärme richtig aufnehmen, die von den Prozessoren in den Super-Computern erzeugt wird.

Anlagen zum Reinigen des nassen Guts gehören zum vielfältigen Angebot der Grünbeck Wasseraufbereitung in Höchstädt bei Augsburg. Die Palette reicht von Enthärtungsanlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser bis zur Filteranlage in großen Schwimmbädern. „Wir finden die richtige Lösung für immer neue Aufgaben unserer Kunden“, sagt Dr. Günter Stoll, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Das Kerngeschäft des Unternehmens mit rund 500 Mitarbeitern sind Produkte für den Hausgebrauch: Filter, die direkt neben der Wasseruhr eingebaut werden und Rostteilchen oder Sandkörner auffangen, sowie Enthärtungsanlagen.

Wettbewerbsfähige Kosten sichern die Produktion

Der Wunsch nach weichem Wasser nimmt zu – seit 1995 hat sich die Verkaufszahl der Grünbeck- Enthärter verfünffacht. „Denn Ablagerungen von Kalk sind schlecht für Duschen und andere Armaturen in Bad und Küche“, erklärt Stoll.

Zudem erhöht Kalk den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung. Deshalb hat sich auch das Klinikum in Augsburg für Enthärtungstechnik von Grünbeck entschieden.

Sprunghaft nach oben geht es immer wieder mit der Nachfrage nach Geräten zum Schutz vor Legionellen. „Wenn ein neuer Infektionsfall bekannt wird, klingeln bei uns die Telefone Sturm“, berichtet der Firmenchef.

Mit Chlor und Chlordioxid werden die gefährlichen Bakterien bekämpft. In Deutschland werden im Jahr 30.000 Infektionen mit Legionellen gezählt. 4.500 Fälle enden tödlich. „Das Bewusstsein dafür, wie wichtig sauberes und keimfreies Wasser ist, wächst“, sagt Stoll. „Nicht nur bei uns, auch in anderen Ländern.“ Zum Beispiel in China. „Dort wollen immer mehr Kunden Top-Qualität made in Germany.“

Um wettbewerbsfähig zu sein, muss aber auch der Preis stimmen. Grünbeck hat es zum Beispiel geschafft, die Herstellkosten für ein Filterelement in Haushalten deutlich zu senken, dank eines neuen Produktionsverfahrens.

„Um das Edelstahlsieb wird Kunststoff gespritzt“, berichtet Stoll. Und schon ist der Filter fertig. Dagegen musste das Vorgängermodell noch aus 32 Einzelteilen zusammengebaut werden.

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang