Wir machen’s …

Fahrzeug-Folien

Foto: Werk

Polizeiwagen erkennt man sofort: An den Seiten, auf der Motorhaube und dem Dach verlaufen blaue Streifen. Lackiert sind diese nicht – sie bestehen aus einer blickdichten, weniger als einen Millimeter dünnen Hightech-Folie.

Das Unternehmen Renolit produziert davon in Worms und Frankenthal pro Jahr mehrere Millionen Quadratmeter. Mit einer speziellen Klebebeschichtung wird daraus die sogenannte „Car Wrapping“-Folie. Sie lässt sich rückstandslos abziehen. „Man sieht sie nicht nur auf Polizeiautos“, sagt Verkaufsleiter Klaus Folz. „Auf Firmenwagen wird die Folie zum Beispiel für Werbung genutzt.“

Ein wichtiger Bestandteil ist der UV-Schutz. „Sonst würde die Folie schneller verbleichen und verspröden“, erklärt der Fachmann. Die Farben werden exakt nach Rezeptur hergestellt, sei es Polizei-Blau, Coca-Cola-Rot oder Taxi-Beige. „Heute verklebt man Taxis lieber“, verrät Folz. So lässt sich die Flotte später problemlos verkaufen. Die Folie schützt den Lack zudem vor kleinen Steinschlägen oder Kratzern.

Die Autovollverklebung ist auch bei Privatpersonen beliebt. Mit Folie lässt sich der eigene Wagen mit Streifen, Mustern und Fotos individuell gestalten. Sehr beliebt sind matte Farben oder Strukturen wie Karbon.


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