Schüler und Berufswahl

Eine Feuershow macht Appetit


Auto-Zulieferer Veritas informiert Schüler über Chancen in technischen Berufen

Gelnhausen. Es zischt und kracht – das sorgt für jede Menge große Augen. 300 Schüler der Berufsbildenden Schule Gelnhausen sitzen in der Stadthalle der hessischen Kleinstadt und staunen.

Eine Feuershow zum Abschluss zeigt, wie spannend Naturwissenschaften sein können. Das Flammenspiel ist das Sahnehäubchen, doch vorher gibt es jede Menge Informationen über die Berufs-Chancen  und die Möglichkeiten bei den technischen Berufen.

Der Automobil-Zulieferer Veritas AG hat die jungen Leute aus dem zwölften Jahrgang eingeladen. Keine trockene Theorie, sondern Talks auf der Bühne mit den jüngsten Mitarbeitern des Unternehmens. Von denen hören die Schüler spannende Lebensgeschichten.

Beispiel

Sergej Enns

Der 23-Jährige kam über eine Zeitarbeitsfirma zur Veritas. „Da musste ich sortieren und kontrollieren“, erzählt er. Und hat so schnell Spaß an der Industrie gefunden: „Ich habe mich deshalb um einen Ausbildungsplatz zum Verfahrensmechaniker beworben.“

Heute ist er im zweiten Lehrjahr. Weil der Beruf spannend und die Chancen groß sind, will er in der Branche bleiben. „Ich mache neben der Berufsausbildung auf einer Abendschule meine Fachhochschulreife. Danach will ich auf jeden Fall studieren“, berichtet er.

Beispiel

Ulrike Eggert

Erst hatten die Agrarwissenschaften  es der 30-Jährigen angetan, doch dann bekam sie Lust auf den Maschinenbau. Warum ein solcher Sinneswandel? „Weil ich bei der Veritas parallel zum Studium gejobbt habe und schnell spürte, dass mir die Technik und die Produktion viel mehr Spaß machen“, sagt sie. Kurzum machte sie mit dem Unternehmen die Sache klar, wechselte zur Berufsakademie und begann ein duales Studium. Heute arbeitet Ulrike Eggert als Diplom-Ingenieurin in der Abteilung Verbesserungsmanagement.

Beispiel

Verena Hoffmann

Sie will schon bald ihren Bachelor of Engineering in Kunststofftechnik machen. „Ich bin gerade in der berufspraktischen Phase und will dann bei der Veritas meine Bachelor-Arbeit schreiben“, erzählt die 26-Jährige. Ihr Lebenslauf zeigt Kontinuität: Nach der Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin ein anschließendes Studium – eine Qualifikation, die Verena Hoffmann für viele Unternehmen interessant macht. Eines steht für sie fest: „Gern würde ich in die Kautschuk-Industrie einsteigen.“

Beispiel

Benjamin Drebert

Nach der Realschule machte er eine Ausbildung zum Industrie-Elektroniker, um dann über die  Fachoberschule den Sprung ins Studium zu wagen. Für Benjamin Drebert dreht sich heute an der Fachhochschule Gießen-Friedberg alles um Ladeluftleitungssysteme. „Ich beschäftige mich mit der Optimierung und der Konstruktion.“

Wenn er Anfang des nächsten Jahres seine Diplomarbeit geschrieben hat, stehen dem 26-Jährigen alle Türen offen: „Die Auto-Zulieferer interessieren mich besonders.“

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