Nachwuchs im Betrieb

Ein Leuchtturm der Ausbildung


Das Goodyear-Dunlop-Weerk in Wittlich ausgezeichnet

Wittlich. Arbeitslosigkeit – wohl jeder macht sich manchmal so seine Gedanken: Was wäre, wenn mein Betrieb oder mein Job auf der Kippe stünden?

Was lässt sich vorbeugend tun? Goodyear-Dunlop-Personalleiter Heinz Kürten, seit 33 Jahren im Wittlicher Unternehmen, rät: „Bildung und Qualifikation sind die beste Standortgarantie.“

Kürzlich ist das Werk als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ geehrt worden. Kein Wunder, unter den derzeit 920 Mitarbeitern sind 41 Auszubildende und 22 ehemalige Azubis, die sich zum Meister, Techniker oder Ingenieur weiterbilden.

Unter Kürtens Verantwortung sind in den vergangenen drei Jahrzehnten über 250 Auszubildende meist mit „bemerkenswert guten Notendurchschnitten“ aufgefallen.

Sprünge auf der Karriereleiter

Der örtliche IHK-Chef Arne Rössel lobt: „Dunlop ist in unserer Region ein Leuchtturmbetrieb.“

Nicht selten, dass sich mit der richtigen Einstellung auch Karriere im eigenen Unternehmen machen lässt. Ein Beispiel dafür ist Carsten Weiler. Er hat nach dem Abschluss der Realschule bei Goodyear-Dunlop Energieanlagenelektroniker gelernt, dann an der Fachhochschule Elektrotechnik studiert und ist schon mit 29 Jahren Leiter des Ingenieurwesens im Werk Wittlich geworden.

Noch steiler verlief der Weg von Markus Wachter. Er begann mit einer Ausbildung zum Elektroniker und studierte anschließend. Heute ist er Werkleiter und für die Produktion des Standortes in Wittlich verantwortlich.

Dass sich die großen Anstrengungen des Unternehmens in die Qualifikation der Mitarbeiter auszahlen, beweist auch eine wichtige Konzernentscheidung. 

Im Werk Wittlich soll die Tagesproduktion von jetzt 2400 Lkw-Reifen auf  dann 2600  gesteigert  werden. Auch deshalb investiert der Konzern insgesamt 10 Millionen Euro in die Fertigung. 

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