Sauberer

Dünnes Blech fürs Durchatmen


Abgassysteme von Eberspächer reinigen – und specken jetzt ab

Esslingen. Moderne Abgasanlagen, etwa von Eberspächer im schwäbischen Esslingen, arbeiten höchst effektiv. Sie machen mehr als 95 Prozent aller Schadstoffe unschädlich. Übrig bleibt vor allem Kohlendioxid (CO2), das für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht wird.

Deshalb drücken Autobauer und Zulieferer den Sprit-Verbrauch und damit den CO2-Ausstoß immer weiter. Er sank in den letzten vier Jahren bei den Fahrzeugen deutscher Marken, die hierzulande neu zugelassen wurden, um 13 Prozent, auf 152 Gramm pro Kilometer. Dazu leistet auch Eberspächer seinen Beitrag: „Wir tun alles, um das Gewicht unserer Abgassysteme zu verringern“, berichtet Entwicklungsleiter Mathias Keck.

Abwärme in Energie Umwandeln

Eberspächer verwendet für die Herstellung von Schalldämpfern „tailored stripes“: Das sind Edelstahlbänder mit abgestufter Stärke. Dadurch sind sie leichter. In Kombination mit Abgasrohren, die ebenfalls optimierte Wandstärken haben, können zehn Kilogramm gespart werden, ein Viertel des Gewichts. Das Unternehmen setzt zudem auf Werkstoffe wie Aluminium. Und Titan: Das macht ein Abgassystem um rund 40 Prozent leichter.

Künftig will Eberspächer auch die Wärmeenergie aus dem Abgasstrang zurückgewinnen. Bislang geht ein Drittel der Kraft, die im Treibstoff steckt, als ungenutzte Wärme verloren. „Wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Verfahren, um diese Restwärme in elektrische oder mechanische Energie umzuwandeln“, so Ingenieur Keck. „Damit könnten künftig bis zu zehn Gramm CO2 pro Kilometer  gespart  werden.“

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