Auf Nummer sicher mit Tradition

Die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft will technisch stets innovativ sein

Etwa 10.000 Objekte haben die Mitarbeiter der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft an ihren Monitoren in Hannover ständig im Blick. Rund um die Uhr überprüfen sie 4.500 Alarme, an jedem Tag im Jahr.

In der Alarmempfangsstelle: Über die Monitore überwachen die Mitarbeiter etwa 10.000 Objekte. Foto: Behrens

In der Alarmempfangsstelle: Über die Monitore überwachen die Mitarbeiter etwa 10.000 Objekte. Foto: Behrens

Hinter Stahltüren: Nur wer die Legitimation hat, darf hier einen Schlüssel entnehmen. Foto: Behrens

Hinter Stahltüren: Nur wer die Legitimation hat, darf hier einen Schlüssel entnehmen. Foto: Behrens

„Wertvollste Talente unserer Sicherheitsprofis sind scharfe Sinne und situationsbedingtes Handeln.“ Andreas Segler, geschäftsführender Gesellschafter der Niedersächsischen/VSU. Foto: Behrens

„Wertvollste Talente unserer Sicherheitsprofis sind scharfe Sinne und situationsbedingtes Handeln.“ Andreas Segler, geschäftsführender Gesellschafter der Niedersächsischen/VSU. Foto: Behrens

Hannover. Geheimagent James Bond hätte Spaß: schusssichere Fenster, Kameraüberwachung, Zugang nur mit besonderer Legitimation. Der Neubau der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling & Schorling KG/VSU könnte der Drehort für den neuesten Agenten-Thriller sein.

So sicher wie die Juwelen im britischen Tower von London werden hier die Schlüssel der Kunden aufbewahrt. Selbst ein Terrorangriff könnte dem Herzstück des Gebäudes, der Alarmempfangsstelle (AES), nichts anhaben. Drei besonders geschulte Mitarbeiter sichten dort etwa 4.500 Alarmeingänge rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. „Wir befinden uns in einem komplett autarken Bereich“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Segler, als sich die erste von zwei 500 Kilo schweren Stahltüren öffnet.

Die höchste Qualitätsansprüche erfüllende Alarmempfangsstelle ist mit eigenen Systemen für Belüftung und Notstrom sowie speziellen Datenleitungen ausgestattet, damit die Mitarbeiter auch im Notfall mit den Alarmanlagen der mehr als 10.000 Kunden verbunden bleiben. Diese sitzen überall in Niedersachsen. Jedes Signal einer Alarmanlage läuft in der AES ein und wird überprüft. Meistens sind es Fehlalarme, doch im Ernstfall greifen die Sicherheitskräfte blitzschnell und zielgenau ein.

Für Segler gehört es zur Philosophie, technisch stets innovativ zu sein. Besonderen Wert legt er auf qualifizierte Mitarbeiter. „Scharfe Sinne und das Mitdenken in jeder Situation sind die wertvollsten Talente unserer Sicherheitsprofis“, erklärt er. Daran hat sich seit der Firmengründung im Jahr 1901 nichts geändert.

Alles ist noch in Familienhand – über 30 Tochtergesellschaften in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Deutschlandweit erwirtschaften 5.500 feste Mitarbeiter einen Umsatz von weit über 200 Millionen Euro. Segler sieht sich der Tradition verpflichtet: „Wir sind seit über 115 Jahren am Markt und fit für die Zukunft.“

Sämtliche Sicherheitsdienstleistungen gehören zum Standardrepertoire. Aber selbst diffizile Werkfeuerwehren stellt die Firma. „Besonders das subjektive Bedürfnis nach Sicherheit steigt“, weiß Segler. Daher sei ein verlässlicher Partner wichtiger denn je.


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