Duales Studium

Der Wettbewerb um die Fachkräfte


Engagiert: Mareike Menz absolviert ein duales Studium mit festen Praxisblöcken bei dem Wärmepumpen-Hersteller in Holzminden. Foto: Sienk

Unternehmen bieten mehr Vielfalt: Beispiel Stiebel Eltron

Holzminden. Studium und Beruf – das geht bei Mareike Menz (21) gleichzeitig. Beim Wärmepumpen-Produzenten Stiebel Eltron in Holzminden macht sie ein duales Studium in Elektrotechnik. Warum gerade dort? „Erneuerbare Energien finde ich spannend“, sagt sie. „Mathe zählte in der Schule zu meinen Lieblingsfächern. Und ich bin ziemlich heimatverbunden.“

Das mag helfen. Doch auch bei Stiebel Eltron spürt man deutlich, dass das Buhlen um die besten Nachwuchskräfte stark zugenommen hat. „Zurzeit noch“, betont Personalentwicklerin Christina Stock, „bekommen wir alle Ausbildungsplätze gut besetzt.“

Es gibt keine einfachen Arbeitsplätze mehr

Noch reiche der „sehr gute Ruf in der Region“, um im Wettbewerb um die Fachkräfte zu bestehen. Dennoch bemüht sich Stiebel Eltron, das eigene Profil als Chancenschmiede zu stärken. Nicht nur durch das duale Studium für besonders aussichtsreiche Kandidaten wie Mareike Menk, auch durch neue Ausbildungsgänge – etwa in Disziplinen wie Lagerlogistik und Zerspanungstechnik.

Mit Blick auf die hohe Fertigungstiefe in Holzminden konstatiert Ausbildungsleiter Winfried Kunkel: „Es gibt heute keine einfachen Arbeitsplätze mehr.“

Thorsten Sienk

 

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