RSS Feed abonnieren
Feedback senden

Produktion

Das Unternehmen IMS Gear sorgt für mehr Komfort im Auto

Der Automobil-Zulieferer aus dem Schwarzwald produziert pro Jahr Hunderte Millionen Teile für Autos. Hier lesen Sie, um welche Teile es sich handelt – und warum das Unternehmen schon seit Jahren rasant wächst.

Volle Auslastung: Ein Mitarbeiter wartet eine Maschine. Foto: Werk

Volle Auslastung: Ein Mitarbeiter wartet eine Maschine. Foto: Werk

Sehr gefragt: Solche Teile stecken in der elektrischen Heckklappensteuerung. Foto: Werk

Sehr gefragt: Solche Teile stecken in der elektrischen Heckklappensteuerung. Foto: Werk

Donaueschingen. Diese Teile aus dem Schwarzwald sind im Alltag fürs Auge unsichtbar. Doch sie leisten jedem Autofahrer gute Dienste. Der Zulieferer IMS Gear mit Hauptsitz in Donaueschingen produziert pro Jahr 700 Millionen Zahnräder und Baugruppen etwa für den elektrischen Heckklappenantrieb, die Servolenkung und die Sitzverstellung.

Diese Komponenten sind so gefragt, dass IMS Gear beinah Schwierigkeiten hat, das Wachstum zu stemmen.

„Es gibt fast kein Auto, in dem nicht ein Produkt von uns steckt“

„Es gibt weltweit fast kein Fahrzeug, in dem nicht ein Produkt von uns steckt“, freut sich Bernd Schilling, einer der drei Vorstände. „Im Durchschnitt kommen auf ein Auto sogar ungefähr sieben Teile von uns.“

Wenn Firmengründer Johann Morat sehen könnte, was aus seiner kleinen Werkstatt aus dem Jahr 1863 geworden ist, würde er wohl aus allen Wolken fallen: Damals fing er mit der Herstellung von Zahnrädern für Uhren an. Aus seinem Betrieb im Wohnhaus wurde ein Technologieführer mit weltweit 3.400 Mitarbeitern, der inzwischen fast ausschließlich für die Auto-Industrie produziert – und immer weiter wächst. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 400 neue Stellen geschaffen und rund 45 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert, im laufenden Jahr beläuft sich die Investitionssumme sogar auf 80 Millionen Euro.

Riesiges neues Werk in Villingen-Schwenningen

In Villingen-Schwenningen hat der Getriebespezialist ein riesiges neues Werk gebaut – mit einer Nutzfläche größer als zwei Fußballfelder. Nun ziehen die Maschinen ein, im kommenden Jahr wird dort produziert. Dann läuft hier zum Beispiel der innovative Bremskraftverstärker „iBooster“ vom Band.

Zum Erfolgsrezept von IMS Gear gehört es, frühzeitig Produkte für die Zukunft zu entwickeln. Vorstand Schilling hat da schon einige Visionen. „Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen“, sinniert er, „dass ich beim Carsharing der Zukunft das Auto mit einer App öffne und sich dann automatisch der Sitz für mich einstellt.“

„Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter“

Über 400 Mitarbeiter beschäftigen sich mit neuen Produkten und Prozessen. „Und die Trends spielen uns in die Karten“, so Schilling – denn auch im Elektroauto würden die Komponenten von IMS Gear gebraucht.

Auch Dieter Lebzelter, ebenfalls Vorstand, sieht viel Wachstumspotenzial in aller Welt. „Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter“, betont er. „Und dankbar, dass sie das Wachstum auch mit Zusatzschichten stemmen, wenn es nötig ist.“


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Zum Anfang