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Hier läuft alles automatisch

Das Maschinenbauer Asys hat sich auf effiziente Abläufe in der Fertigung spezialisiert

Mit Maschinen für die Elektronikbranche begann die Geschichte von Asys vor 25 Jahren. Heute hat sich das Unternehmen als Komplettanbieter für die vernetzte Produktion positioniert.

Jederzeit im Blick: Mit der Smartwatch kann die Anlage kontrolliert werden. Foto: Werk

Jederzeit im Blick: Mit der Smartwatch kann die Anlage kontrolliert werden. Foto: Werk

Vision: Geschäftsführer Werner Kreibl will die intelligente Fabrik voranbringen. Foto: Werk

Vision: Geschäftsführer Werner Kreibl will die intelligente Fabrik voranbringen. Foto: Werk

Dornstadt. Während das autonome Fahren auf der Straße noch in der Testphase steckt, ist es bei Asys schon Realität. In dem Bereich „Material Logistics“ setzt der mittelständische Maschinenbauer in Dornstadt den Fokus auf die autonome Materialversorgung von Produktionslinien.

Über die Asys Material Manager Software und die Pulse Software vernetzt Asys Transportroboter, Materiallagersysteme, Linien und Maschinenbediener. Wird neues Material an der Linie benötigt, wird diese Information automatisch an die Roboterflotte gesendet und das Material an den Maschinen nachgefüllt.

Zur Überwachung der Anlagen setzt Asys Smartwatches ein. Der Mitarbeiter an der Anlage bekommt alle Meldungen auf das Display am Handgelenk – nach Prioritäten geordnet. So erspart Asys den Mitarbeitern Wege und Zeit. Die Maschinenbediener behalten dadurch jederzeit den Überblick über die Produktionsabläufe.

„Wir können alle Elemente einer modernen Fertigung vollautomatisch vernetzen“, erklärt Werner Kreibl, der das Unternehmen gemeinsam mit Klaus Mang vor 25 Jahren gründete. Damals wie heute widmet sich der Betrieb einem Thema: der Automatisierung.

„Innerhalb von 25 Jahren hat es unsere Unternehmensgruppe geschafft, führender Hersteller von innovativen Lösungen für die Elektronikfertigung zu werden. Jetzt sind wir bereit für den nächsten Schritt in Richtung Intelligent Factory, um auch hier bleibende Spuren zu hinterlassen“, sagt Kreibl. Begonnen hat der Betrieb in Dornstadt bei Ulm mit Maschinen für die Elektronik-Branche, die vor allem bei der Herstellung von Leiterplatten eingesetzt werden.

Seither ist die Unternehmensgruppe ständig gewachsen, beschäftigt heute über 1.100 Mitarbeiter. Allein am Stammsitz ist die Produktions- und Bürofläche heute neunmal so groß wie vor 20 Jahren.

Seit der Gründung vor 25 Jahren wurden 56.000 Maschinen verkauft

Gewachsen ist auch die Zahl der Geschäftsfelder. Zu Beginn des Jahrtausends stieg der Mittelständler ins Solargeschäft ein, vor drei Jahren erfolgte der Einstieg in den Bereich Life Science. Seit der Gründung hat Asys schon mehr als 56.000 Maschinen und Anlagen ausgeliefert, überzeugt als Ansprechpartner für Komplettlösungen und gilt als Pionier in Sachen Automation.


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