AKTIV mit Herz

Das ist unser „Engel im Betrieb“


Sascha Knab ist der Gewinner der Dankeschön-Aktion

Limburg. „Wow!“ Strahlend nimmt Sascha Knab, Vertriebsmitarbeiter beim Schmerz-Spezialisten Mundipharma in Limburg, die Gewinner-Urkunde der Dankeschön-Aktion „AKTIV mit Herz“ entgegen. Kaum zu glauben: 93.803-mal stimmten Leser für den jungen Kirberger ab.

Das sind 37 Prozent der Stimmen – insgesamt gab es 252.908 Klicks bei der Aktion der Wirtschaftszeitung AKTIV und des Arbeitgeberverbands HessenChemie. Absoluter Rekord! „Eine tolle Sache. Ich fühle mich sehr geehrt“, sagt Knab bescheiden. „Vielen Dank an alle, die abgestimmt haben.“

Kümmert sich um Azubis und Waisenkinder

Seine Kollegen und Freunde hatten sich mächtig für ihn ins Zeug gelegt. Sie warben für ihren Kumpel bundesweit. „Das nahm eine wahnsinnige Eigendynamik an“, so Knab. Der Aufruf zog Kreise in sozialen Netzwerken, begeisterte sogar Mitarbeiter von Lufthansa und Eintracht Frankfurt.

Knab hat es verdient: Er kümmert sich im Unternehmen um die Azubis, engagiert sich in der Freizeit für Waisenkinder und spendet regelmäßig Blut. Vor allem sein Einsatz für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei ist in Limburg bekannt. Im August dieses Jahres ließ er sich unter Vollnarkose Stammzellen entnehmen – für ein einjähriges leukämiekrankes Kind aus den USA. Ein Datenabgleich hatte gezeigt: Knab ist sein „biologischer Zwilling“.

Jetzt kam die erste Nachricht: „Der Körper des Jungen hat die Spende angenommen“, erzählt Knab. Ein tolles Zeichen, auch wenn es noch lange dauern wird, bis feststeht, ob der kleine Patient den schweren Weg schaffen wird.

Anderen zu helfen, ist für Knab selbstverständlich. „Er ist auch in der Firma stets für alle da“, lobt seine Chefin Stefanie Ackon bei der Preisverleihung. Sein Sieg hat sie nicht überrascht. AKTIV-Chefredakteur Ulrich von Lampe sagt: „Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, auch mal mehr zu tun als sein müsste.“ Und Ole Richert, Pressesprecher des Arbeitgeberverbands, bekräftigt: „Die überwältigende Resonanz auf die Aktion zeigt, was das Menschliche im Arbeitsalltag zählt.“

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