Haushaltsgeräte

Das hat sich gewaschen


Produktion bei Miele: Vor allem das gute Auslandsgeschäft sorgte für glänzende Zahlen. Foto: vario

Miele: Bestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Gütersloh. Eine blitzblanke Erfolgsbilanz legte jetzt Miele vor: Der Hausgerätehersteller mit Sitz im westfälischen Gütersloh konnte seinen Umsatz erneut steigern. Er erreichte im Geschäftsjahr 2010/11 mit 2,95 Milliarden Euro das beste Ergebnis in der 112-jährigen Firmengeschichte.

In die Zukunft blickt Miele mit „gedämpfter Zuversicht“. „Im Moment verunsichern die Schuldenkrise einiger Euro-Länder sowie die Sorge um die US-Konjunktur nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die Konsumenten“, so Markus Miele, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter. Dieser Trend sei bereits in den vergangenen Monaten spürbar gewesen. Dennoch verbuchte Miele im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, ein Umsatzplus von 4 Prozent.

In Übersee zum Teil zweistelliges Plus

Das lag vor allem am Auslandsgeschäft, das gut zwei Drittel zum Umsatz beisteuert. Es nahm um 4,6 Prozent zu. In Überseemärkten wie den USA, Kanada, Hongkong, Singapur oder Südkorea habe es „zum Teil sogar Zuwächse im deutlich zweistelligen Bereich gegeben“, teilte Miele  mit. In Deutschland konnte die Firma ihren Umsatz um 3 Prozent erhöhen.

Die Zahl der Mitarbeiter weltweit blieb fast unverändert bei rund 16.600.


 

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