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Neue Wege

Continental entwickelt Technik für autonomes Fahren

Per Smartphone ein Auto rufen, einsteigen, losfahren. So funktioniert das autonome Fahrzeug BEE (deutsch: Biene), an dem der Technologiekonzern Continental arbeitet. Es soll in Städten eingesetzt werden.

Sprechende Kreuzung: Das System kommuniziert mit allen Verkehrsteilnehmern rundum. Foto: Werk

Sprechende Kreuzung: Das System kommuniziert mit allen Verkehrsteilnehmern rundum. Foto: Werk

Wird per App gerufen: Das elektrisch betriebene Konzeptfahrzeug BEE. Foto: Werk

Wird per App gerufen: Das elektrisch betriebene Konzeptfahrzeug BEE. Foto: Werk

Frankfurt/Hannover. Im Stadtverkehr sehen Spezialisten eine der größten Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft. Denn alle wollen sicheren, fließenden Verkehr mit sauberer Luft und bequemen Parkmöglichkeiten. „Um das zu erreichen, müssen Städte ihre Verkehrsfluss- und Beförderungssysteme überdenken“, so Elmar Degenhardt, Vorstandsvorsitzender von Continental in Hannover.

Der internationale Technologiekonzern und Automobilzulieferer arbeitet – auch mit Unterstützung der hessischen Werke – an Lösungen, weit übers einzelne Auto hinaus. Ein Vorzeigeprojekt ist das vollständig vernetzte autonome Fahrzeug BEE („Balanced Economy and Ecology“), zu Deutsch Biene.

Autonomes Fahrzeug per Smartphone minutenschnell ordern

Die Biene ist für ein oder zwei Erwachsene ausgelegt, summt elektrisch mit bis zu 60 Stundenkilometern durch ihr Revier und kommt minutenschnell, gerufen per Smartphone, an jeden Abfahrtsort. Als Teil einer zentral verwalteten städtischen Flotte könnte sie eine flexible und sichere Beförderung für jedermann ermöglichen.

Unabhängig davon, ob Fahrzeuge autonom oder doch noch konventionell gesteuert werden, können sie von einer anderen Continental-Entwicklung profitieren. Eine Kreuzung in Columbus im US-Bundesstaat Ohio – die Stadt war Sieger im US-Wettbewerb Smart City – wird durch Conti-Technik zum sicheren und intelligenten Knotenpunkt. Fast die Hälfte aller in Ortschaften verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmer sind laut Statistik des Verbands Unfallforschung der Versicherer an Kreuzungen und Einmündungen zu verzeichnen.

Sprechende Kreuzung von Continental erhöht Sicherheit

Noch in diesem Jahr will Conti deshalb die sprechende Kreuzung als Pilotprojekt installieren. Grundlage ist eine sensorbasierte Technologie. Das Konzept erkennt alle Verkehrsteilnehmer rund um die Kreuzung und kommuniziert Position und Bewegung dieser Objekte an alle sich nähernden Fahrzeuge, die über die Technologie verfügen.

Das Konzept heißt V2X und steht für „Vehicle to Everything“, zu Deutsch: „Fahrzeug zu allem anderen im Verkehrsgeschehen“. Laut Degenhardt ist dies ein weiterer entscheidender Schritt auf dem Weg zur Conti-Vision des unfallfreien Fahrens.


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