Welche Ausbildung passt zu wem?

Chemikanten gesucht: Bewerber-Tipps von Baxter Oncologie in Halle

In Bewegung: Ein Chemikant befüllt bei Baxter die Maschinen mit Rohstoffen. Foto: Baxter

Halle/Westfalen: Was macht ein Chemikant? „Du bedienst modernste Anlagen, steuerst die Produktionsvorgänge und überwachst die chemischen Prozesse“, informiert ElVi, die Ausbildungsplattform der chemischen Industrie (elementare-vielfalt.de). Lernen kann man den Beruf etwa bei Baxter Oncology, einem Lohnhersteller von flüssigen Krebsmedikamenten in Halle/Westfalen.

Realschulabschluss ist Voraussetzung

Hier arbeiten die Fachkräfte hauptsächlich in der Wirkstoffproduktion: „Sie befüllen die Maschinen mit Rohstoffen“, erklärt Personalleiter Jürgen Fleischer. „Sie reinigen und justieren die Geräte, steuern Parameter wie Druck und Temperatur mithilfe von Computertechnik und führen Protokoll über die Messungen.“ Auch das Warten der Anlagen gehört zu den Aufgaben.

Ein angehender Chemikant benötigt in der Regel einen Realschulabschluss. „Bei den Zeugnissen schauen wir uns gern die naturwissenschaftlichen Fächer an“, sagt Fleischer. „Die Noten sollten befriedigend oder besser sein.“ Bei Eignung steht den Azubis auch die Medikamenten-Herstellung offen.

Ein Aufstieg ist als Prozessbetreuer, Vorarbeiter oder Meister möglich. Wer will, kann auch ein Studium zum Chemie-Ingenieur absolvieren. Doch Blaumann und Schichtdienst halten viele Jugendliche davon ab, Chemikant zu werden. Deshalb wirbt Baxter kräftig für den Beruf und bietet Schülerpraktika an.

Mit Erfolg! Fleischer: „Bis zu 90 Prozent der Verträge schließen wir mit ehemaligen Praktikanten ab.“


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