Einsatz

„Buddeln für eine gute Sache“

Continental engagiert sich beim sozialen Aktionstag

Gifhorn. Ein etwas anderer Arbeitstag für Karolina Kopp: Nicht in der Ausbildungswerkstatt beim internationalen Automobil-Zulieferer Continental, sondern im Garten der Lebenshilfe Gifhorn – die angehende Elektronikerin pflanzte Bodendecker. Zusammen mit sechs Azubi-Kollegen machte die 20-Jährige beim Aktionstag „Brücken bauen“ mit.

Insgesamt 56 Unternehmen waren in diesem Jahr in Niedersachsen bei dem sozialen Projekt dabei. Die Betriebe stellten mehr als 300 Mitarbeiter frei. Das Ziel: Die Unternehmen und ihre Beschäftigten engagieren sich einen Tag lang für die gute Sache.

Die Mitarbeiter gestalten zum Beispiel das Gelände eines Behindertenwohnheims um, kochen für Senioren in einem Pflegeheim, entwerfen einen Flyer für die Aidshilfe oder bauen ein Schutzdach für Kinderwagen und Fahrräder in einem Kindergarten.

Das Continental-Werk in Gifhorn war zum ersten Mal mit von der Partie. Personalleiter Jörg Nimoth: „Das soziale Engagement bringt allen Beteiligten etwas. Im nächsten Jahr werden die Führungskräfte teilnehmen.“

„Sozialverhalten kann man lernen“

Auf dem Gelände hinter den Werkstätten der Lebenshilfe verschönerten in diesem Jahr die Continental-Auszubildenden zusammen mit Behinderten die verwilderten Grünflächen, buddelten, harkten und pflanzten neue Bodendecker. Ausbilder Frank Kruppke: „Das Kennenlernen und fröhliche Beisammensein der Menschen steht hier im Vordergrund. Auch Sozialverhalten kann man lernen, das ist ein Teil der Ausbildung.“

Die angehende Elektronikerin Kopp fand den Tag aufregend: „Dass das so viel Spaß macht, hätte ich nicht gedacht. So ganz Neuland ist das für mich aber nicht – sonst betreue ich die Jugendfeuerwehr.“


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