So sehen heute Küchen aus

BSH zeigt im neuen Trainings- und Tagungscenter, was seine Hausgeräte alles können

München. Beim Küchenkauf gilt: Nichts geht übers Ausprobieren. Bestes Beispiel ist der neue Dampfbackofen der Marke Gaggenau, der sich selbst reinigen kann. „Ein darin gegarter Lachs ist einfach etwas ganz Besonderes“, sagt Eva Knittel, Beraterin bei Gaggenau. „Und um das zu vermitteln, muss man ihn schmecken.“ Knittel zeigt Kunden, was die Geräte des Luxus-Anbieters alles können. Dabei wird dann auch gleich gekocht. Das Vier-Gänge-Menü kostet 40 Euro.

All das passiert im neuen Münchner Trainings- und Tagungscenter des Hausgeräteherstellers BSH. Auf den 1.500 Quadratmetern gibt es unter anderem vier Showrooms. Dort präsentieren sich auch die drei weiteren BSH-Marken Siemens, Bosch und Neff. Sie informieren bislang nur Partner aus dem Handel über die Vorzüge der firmeneigenen Kochfelder, Backöfen, Waschmaschinen und Kühlschränke. Die Verkäufer sollen ihre Kunden kompetent und aus eigener Erfahrung beraten können. Ähnliche Zentren betreibt das Unternehmen bereits in Hamburg und Essen.

„Menschen informieren sich zwar heute immer häufiger online“, sagt BSH-Pressesprecherin Stephanie Fröhling. Eine so teure Anschaffung wie eine Küche würden viele Kunden jedoch weiterhin im Geschäft tätigen und nicht per Mausklick. „Am Ende ist doch die persönliche Beratung gefragt“, betont Fröhling. „Und schließlich will man die Geräte auch sehen und anfassen.“

Verkäufer informieren sich, um Kunden besser zu beraten

Zu sehen ist etwa die vollvernetzte Küche der Marke Siemens, die unter dem Namen „Home Connect“ vertrieben wird. Der moderne Backofen lässt sich übers Smartphone steuern. Und unterwegs weiß man sogar, ob im Kühlschrank noch Eier sind. Den Überblick aus dem Geräteinneren schickt einem die extra eingebaute Kamera aufs mobile Display.

Es geht in dem neuen BSH-Zentrum nicht nur darum, moderne Technik zu vermitteln. Händler erhalten in Trainingsveranstaltungen auch zahlreiche Verkaufstipps, zum Beispiel von Verkaufstrainerin Bärbel Winkler. „Wichtig ist vor allem, dass Kunden im Geschäft selbst etwas ausprobieren können“, sagt sie. Hausgeräte sollten in den Verkaufsräumen deshalb unbedingt an den Strom angeschlossen sein. „Einen Fernseher kauft schließlich auch niemand im Offline-Modus.“


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