Begegnung mit …

Birgit Cordes: Freude an Entwicklung


Frau mit Herzblut: Birgit Cordes ist bei der Jenoptik ESW seit 13 Jahren für die Auszubildenden verantwortlich. Foto:Kirchhof

Die Ausbildungsleiterin der Jenoptik ESW GmbH begleitet junge Karrieren

Birgit Cordes ist Hamburgerin mit Leib und Seele. „An der Elbe entlang zu spazieren, das ist einfach schön“, schwärmt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Der Sohn und die Tochter lernten bereits früh selbstständig zu sein, denn Birgit Cordes blieb auch als Mutter berufstätig. Selbstständigkeit und Lernbereitschaft erwartet sie auch von ihren Auszubildenden. „Wer bei uns lernt, sollte kommunikativ sein, aber auch Mathe und Physik können“, sagt die Ausbildungsleiterin der Jenoptik ESW GmbH in Wedel.

Das Unternehmen bietet Produkte und Leistungen in der Zivil- und Verteidigungstechnik. Die Kernkompetenzen liegen in Fahrzeug- und Flugzeugausrüstung, Antriebs- und Stabilisierungstechnik sowie Energiesystemen. Dafür den passenden Nachwuchs zu finden, das ist der Job von Birgit Cordes.

Bei Schülern für den Betrieb werben

Aber rückläufige Schülerzahlen und der Wettbewerb um Nachwuchs mit Großunternehmen erschweren die Aufgabe. „Wir möchten uns deshalb als Ausbildungsbetrieb noch bekannter machen“, sagt die 48-Jährige, die 30 Azubis betreut.

Das ist auch ein Grund dafür, dass sie zum zweiten Mal „Formel 1 in der Schule“ und den „Nordmetall Cup“ unterstützt hat. „Das Konzept ist einfach überzeugend“, sagt sie. „Unsere Ingenieure haben die Schüler mit ihrem Know-how beraten, und wir freuen uns, dadurch junge Leute für technische Berufe zu begeistern.“

BM

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Ich habe Industriekauffrau gelernt und dann eine Qualifizierung zur Personalfachkauffrau gemacht. 1998 hat mich meine Vorgängerin bei der ESW GmbH als Schwan-gerschaftsvertretung für die Ausbildungsleitung vorgeschlagen. Ich konnte dann bleiben.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die jungen Menschen werden in ihrer Ausbildung bei uns erwachsen. Sie bringen Lebendigkeit in unser Unternehmen, und ich habe große Freude an ihrer Entwicklung.

Worauf kommt es an?

Bei einer Entscheidung für oder gegen einen Bewerber versuche ich immer abzuwägen, was gut für beide Seiten ist.

 

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