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Nachwuchs-Wettbewerb

Beim RoboCup-Turnier bauen Schüler eigene Roboter

Die „Robokings“ sind gerade mal 13 Jahre alt. Das Team ist eines von sechs, die sich bei der „RoboCup Junior Qualifikation Nordwest“ für die Meisterschaft qualifizieren wollen. Eine große Herausforderung.

Team „Robokings“: Moritz Gottschling, Paul Wollenhaupt und Arjan Brugmans (von links). Foto: Lorenczat

Team „Robokings“: Moritz Gottschling, Paul Wollenhaupt und Arjan Brugmans (von links). Foto: Lorenczat

Team „Serious“ tüftelt: Theodor Laudien und Hans Simon (rechts) aus Oldenburg. Foto: Lorenczat

Team „Serious“ tüftelt: Theodor Laudien und Hans Simon (rechts) aus Oldenburg. Foto: Lorenczat

Hindernislauf mit dem Roboter? Darauf haben sich die drei „Robokings“ vom Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht monatelang vorbereitet.

Die Achtklässler haben ihren Lego-Roboter so programmiert, dass er einer Linie folgen und Barrieren umfahren kann. Wäre da nicht ein Konstruktionsfehler. „Etwas hat den Drucksensor verdeckt. Deshalb fuhr der Roboter im ersten Lauf gegen eine Büchse. Das ändern wir“, erklärt der 13-jährige Arjan Brugmans.

Als „Robokings“ sind er und seine Mitschüler Paul Wollenhaupt und Moritz Gottschling Mitte Februar bei der „RoboCup Junior Qualifikation Nordwest“ gestartet. Es ist eines von sechs Turnieren für die Meisterschaft in Magdeburg Ende April.

Im Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht maßen sich bei dem Wettbewerb an zwei Tagen 61 Teams. 154 Nachwuchstüftler traten in den Kategorien „Rescue Line“ und „Rescue Maze“ an. Bei „Rescue Line“ müssen die Roboter einer schwarzen Linie folgen, Hindernissen ausweichen und ein „Opfer“ (eine Kugel) bergen. Bei „Rescue Maze“ suchen sie den Weg durch ein Labyrinth.

Hinter den Aufgaben stehen Fragen, wie sie in der Forschung und Entwicklung von „echten“ Rettungsrobotern gelöst werden müssen. „Mit seiner Praxisnähe ist der RoboCup perfekt geeignet, um Schüler für Technik zu begeistern“, so Melanie Kerker von Nordmetall. Der Arbeitgeberverband unterstützt das Turnier. „Es passt perfekt zum Club ‚nordbord‘. Damit bieten wir interessierten Jugendlichen Anreize, sich auch außerhalb von Schule mit Naturwissenschaften und Technik zu beschäftigen.“


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