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Menschen zwischen Ems und Oder

Auszeichnung für Azubis, Engagement beim CSD und Einweihung eines neuen Firmenstandorts

Neues aus der bunten M+E-Welt: 180 Azubis aus dem Raum Oldenburg erhielten eine Auszeichnung der IHK. Beschäftigte von Daimler waren bei CSD-Paraden dabei. Und die Airbus-Tochter Premium Aerotec weihte in Hamburg einen neuen Standort ein.

Beschenkt: Waskönig- Azubis mit der NWZ. Foto: Werk

Beschenkt: Waskönig- Azubis mit der NWZ. Foto: Werk

Geehrt: Fachlageristin Katrin Wist (Mitte) mit ihrer Urkunde. Foto: Werk

Geehrt: Fachlageristin Katrin Wist (Mitte) mit ihrer Urkunde. Foto: Werk

Foto: Nordmetall

Foto: Nordmetall

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Heim

Foto: Heim

Foto: Schwandt

Foto: Schwandt

Foto: Privat

Foto: Privat

Foto: GuS

Foto: GuS

Foto: GuS

Foto: GuS

Waskönig + Walter: Schlaue Azubis

Rund 180 Nachwuchskräfte aus dem Raum Oldenburg erhielten eine Auszeichnung der IHK, weil sie ihre Abschlussprüfung im Sommer mit der Note „sehr gut“ absolviert hatten. Eine von ihnen war die frischgebackene Fachlageristin Katrin Wist von Waskönig + Walter.

Und auch für ihre jungen Kollegen, deren Ausbildung noch nicht beendet ist, gab es nun eine kleine Überraschung. Der Saterlander Kabelhersteller finanziert im Rahmen der Aktion „AZuBi“ (Arbeit – Zukunft – Bildung) 16 Jahres-Abos für die „Nordwest-Zeitung“ (NWZ). Uwe Mork vom NWZ-Medienhaus: „Allgemeinwissen hat einen immer höheren Stellenwert. Besonders im Berufsleben ist es wichtig, sich regelmäßig über das aktuelle Geschehen zu informieren.“

Mercedes: Engagiert beim CSD

Hamburg. Unter dem Motto „Wir leben Vielfalt!“ hat Daimler mit einer großen Truck-Tour an den deutschen Christopher-Street-Day-Paraden (CSD) teilgenommen. Die Tour begann in Köln und führte über München, Berlin, Stuttgart und Hamburg bis nach Bremen. An Bord waren auch Beschäftigte der Mercedes-Benz-Bank sowie einiger anderer Tochterfirmen des Autobauers und das Mitarbeiternetzwerk GL@D (Gay Lesbian Bisexual Transgender at Daimler).

Manitowoc: Ausgezeichnet

Wilhelmshaven. Der Kranbau-Spezialist Manitowoc wurde von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (links) mit dem Zertifikat „Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden Betriebe gewürdigt, die in ihrer Personalpolitik besonders demografiebewusst und sozialpartnerschaftlich agieren. Personaldirektor Markus Seebeck (rechts) und Betriebsrat-Chef Frank Dierkes nahmen die Urkunde entgegen. 

 

Tamsen Maritim: Hoher Besuch

Rostock. Im Rahmen seines offiziellen Antrittsbesuchs in Mecklenburg-Vorpommern machte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch Station bei Tamsen Maritim. Hier sprach er mit Geschäftsführer Christian Schmoll und den Mitarbeitern der Werft und warf einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens. Begleitet wurde das Staatsoberhaupt von seiner Frau und der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig.

Premium Aerotec: Hamburger Standort eingeweiht 

Die Airbus-Tochter Premium Aerotec (PAG) hat ihre Präsenz am größten Luftfahrtstandort Deutschlands ausgebaut und einen neuen Standort in Hamburg eingeweiht. „Die Stadt bietet uns mit wissenschaftlichen Instituten, innovativen Hochschulen sowie zahlreichen Partnern und Zulieferern eine hervorragende Plattform, um technologische Ideen in die industrielle Praxis zu übertragen und die Digitalisierung voranzutreiben“, so PAG-Chef Thomas Ehm (Zweiter von rechts).

An dem neuen Standort im Stadtteil Finkenwerder sind rund 150 Fachleute beschäftigt. Einige von ihnen werden künftig im Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) arbeiten, das 2016 eingeweiht worden war.

Girls’ Day Akademie: Erster Jahrgang abgeschlossen 

Ein Jahr lang haben Schülerinnen der neunten Klassen jeden Donnerstagnachmittag die „Girls’ Day Akademie“ besucht. Sie haben in verschiedenen Unternehmen Einblicke in die Berufs- und Ausbildungspraxis bekommen, Hochschulen und Initiativen kennengelernt und ihre Soft-Skills trainiert. Nun zog der Veranstalter Nordmetall eine erste Bilanz.

„Wir haben für die Mädchen 120 Stunden abwechslungsreiches Programm organisiert, um ihr Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern und ihnen einen ersten Einblick in die Berufe dieser MINT-Welt geben“, so Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands. Auch die Resonanz der Teilnehmerinnen ist sehr positiv.

Was halten Sie von einer Quote für E-Autos?

Die meisten unserer Leser sind eher skeptisch und plädieren für andere Maßnahmen

Ulf Meisel (55), Projekt- Ingenieur aus Rostock

Die E-Mobilität ist unbestritten wichtig, aber von einer Quote halte ich wenig. Es gibt noch zu viele ungelöste Fragen. Wie viel Ressourcen zum Beispiel verbraucht die Akku-Produktion? Außerdem wird mit E-Mobilen wieder nur der Individualverkehr gefördert. Umweltschonender wäre es, den öffentlichen Nahverkehr auszuweiten.

Michael Skiba (60), Marketingleiter aus Bremen

Eine Quote würde meiner Meinung nach erst dann funktionieren, wenn die Technik auch wirklich so weit ist. Also dann, wenn die Fahrzeuge eine entsprechende Reichweite haben, es ein flächendeckendes Netz von Ladestationen gibt und das Aufladen nicht zu lange dauert. Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass Autos im innerstädtischen Lieferverkehr und für Taxifahrten mit Elektromotoren ausgerüstet werden könnten.

Laura Janssen (27), kaufmännische Angestellte aus Bremen

Umweltschutz sollte man unterstützen, klar. Aber ob eine Quote für E-Autos die richtige Herangehensweise ist? Ich stelle das infrage. Sind Elektrofahrzeuge tatsächlich so umweltfreundlich? Ich glaube, ein paar autofreie Sonntage oder der Umstieg aufs Fahrrad, sofern es denn möglich ist, würden auch schon etwas bringen.

Andreas Rohde (45), Zerspanungsmechaniker und Ausbilder aus Delmenhorst

„Ich glaube, derzeit ist die Forderung nach einer Quote verfrüht. E-Autos haben einfach noch nicht genügend Reichweite. Zudem stellt sich die Frage, was mit den Akkus passiert. Wenn die zum Beispiel erst um die halbe Welt transportiert werden müssen, um hier eingebaut zu werden, hat das mit Umweltschutz doch auch nichts zu tun, oder?


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