Sport und Wirtschaft

Aus Bleidraht werden Kugeln


Olympiasieger aus aller Welt setzen auf Kugeln von Haendler & Natermann Sport

Hannoversch Münden. „Olympiasiege sind für uns immer ein besonderer Grund zur Freude“, sagt Peter Schmidt, Marketingleiter der Haendler & Natermann Sport GmbH. Er fasst in eine mit 70.000 Kugeln gefüllte Metallkiste, lässt eine Handvoll durch die Finger rieseln. „Munition von bester Qualität.“ „Nicht alle“, korrigiert seine Kollegin Christa Schneider.

Ihr strenger Blick entscheidet, welche der unzähligen 4,5- Millimeter-Kugeln schließlich den Markennamen „Finale Match“ tragen dürfen. In einer Schablone sind sie wie auf einem Tablett platziert. Doch bevor die 0,53 Gramm schweren Bleikugeln in die Verpackungsdose verschwinden, wird jede einzelne von Christa Schneider begutachtet – 500 Stück, genauestens ab­gezählt, nicht eine mehr oder weniger. „Mit einer solchen Kugel hat Katerina Emmons die Goldmedaille gewonnen“, bestätigt Marketing-Chef Schmidt.

Wir erinnern uns: Es war der erste Wettkampftag in Peking und es war das erste Gold: Die tschechische Luftgewehr-Schützin gewinnt die erste Medaille bei den diesjährigen Olympischen Spielen  – hochkonzentriert und bes­tens ausgerüstet mit Spitzenprodukten von Haendler & Natermann Sport.

Bevor die Munition bei den Schützen in aller Welt eintrifft, sind strengste Kontrollen er­forderlich. So zum Beispiel am Ar­beitsplatz von Ferdinand Henkens. Er ist dafür verantwortlich, dass der Bleidraht, aus dem die Geschosse schließlich gefertigt werden, ausreichend „reift“.

Intensive Qualitäts-Tests

Tatsache, der Bleidraht muss vier Wochen lagern, um nach der Schmelze zu rekristallisieren. Viel später entscheidet dann Dagmar Kellner, ob gerade diese Schmelze die Qualität für das Spitzenprodukt besitzt. Wenn die Kugeln längst gefertigt sind, entnimmt sie am Schießstand Stichproben. Bis zu sechsmal werden je zehn Schuss aus eingespannten Sportwaffen auf zehn Meter Distanz geschossen. Das dann entstandene 10er-Schussloch sollte nicht größer als 5,5 Milli­meter im Durchmesser sein. Das ist sehr we­nig, wenn man bedenkt, dass der  Kugeldurchmesser schon 4,5 Millimeter beträgt. „Nur dann entsprechen die Ku­geln den strengen Qualitätsanforderungen“, versichert Kellner.

Die Haendler & Natermann Sport GmbH ist mit 45 Mitarbeitern so etwas wie der Mercedes unter den Herstellern von Geschossen. Sportschützen, die  auf  internationalen  Wettbewerben oder in der Bundes­liga im Einsatz sind, wissen das zu schätzen.

Rundkugeln fürs Volksfest

„Wir produzieren aber nicht nur für Spitzensportler“, sagt Marketingleiter Schmidt. „Jeder Sportschütze bekommt bei uns die gewünschte Munition für alle Disziplinen.“

Das Ziel: Waffe und Munition optimal aufeinander ab­stimmen. Luftgewehrkugeln, Vorderladergeschosse und Ge­schosse für Großkaliberwaffen werden in Hannoversch Münden gefertigt.

Selbst die Rundkugeln, mit de­nen auf Volksfes­ten an Schießbuden geschossen wird, sind im Angebot.

„Der enge Kontakt zu den Schützen und Verbänden ist uns sehr wichtig“, sagt Schmidt und zeigt auf die Wand im Schießstand: viele Fotos mit prominenten Sportschützen von gestern und heute.

Katerina Emmons, die in Peking mit dem Luftgewehr Gold gewann, wird wohl schon in Kürze mit einem ganz persönlichen Gruß auch hier zu finden sein.

Werner Fricke

Olympiasieger aus aller Welt setzen auf Kugeln von Haendler & Natermann Sport

Hannoversch Münden. „Olympiasiege sind für uns immer ein besonderer Grund zur Freude“, sagt Peter Schmidt, Marketingleiter der Haendler & Natermann Sport GmbH. Er fasst in eine mit 70.000 Kugeln gefüllte Metallkiste, lässt eine Handvoll durch die Finger rieseln. „Munition von bester Qualität.“ „Nicht alle“, korrigiert seine Kollegin Christa Schneider.

Ihr strenger Blick entscheidet, welche der unzähligen 4,5- Millimeter-Kugeln schließlich den Markennamen „Finale Match“ tragen dürfen. In einer Schablone sind sie wie auf einem Tablett platziert. Doch bevor die 0,53 Gramm schweren Bleikugeln in die Verpackungsdose verschwinden, wird jede einzelne von Christa Schneider begutachtet – 500 Stück, genauestens ab­gezählt, nicht eine mehr oder weniger. „Mit einer solchen Kugel hat Katerina Emmons die Goldmedaille gewonnen“, bestätigt Marketing-Chef Schmidt.

Wir erinnern uns: Es war der erste Wettkampftag in Peking und es war das erste Gold: Die tschechische Luftgewehr-Schützin gewinnt die erste Medaille bei den diesjährigen Olympischen Spielen  – hochkonzentriert und bes­tens ausgerüstet mit Spitzenprodukten von Haendler & Natermann Sport.

Bevor die Munition bei den Schützen in aller Welt eintrifft, sind strengste Kontrollen er­forderlich. So zum Beispiel am Ar­beitsplatz von Ferdinand Henkens. Er ist dafür verantwortlich, dass der Bleidraht, aus dem die Geschosse schließlich gefertigt werden, ausreichend „reift“.

Intensive Qualitäts-Tests

Tatsache, der Bleidraht muss vier Wochen lagern, um nach der Schmelze zu rekristallisieren. Viel später entscheidet dann Dagmar Kellner, ob gerade diese Schmelze die Qualität für das Spitzenprodukt besitzt. Wenn die Kugeln längst gefertigt sind, entnimmt sie am Schießstand Stichproben. Bis zu sechsmal werden je zehn Schuss aus eingespannten Sportwaffen auf zehn Meter Distanz geschossen. Das dann entstandene 10er-Schussloch sollte nicht größer als 5,5 Milli­meter im Durchmesser sein. Das ist sehr we­nig, wenn man bedenkt, dass der  Kugeldurchmesser schon 4,5 Millimeter beträgt. „Nur dann entsprechen die Ku­geln den strengen Qualitätsanforderungen“, versichert Kellner.

Die Haendler & Natermann Sport GmbH ist mit 45 Mitarbeitern so etwas wie der Mercedes unter den Herstellern von Geschossen. Sportschützen, die  auf  internationalen  Wettbewerben oder in der Bundes­liga im Einsatz sind, wissen das zu schätzen.

Rundkugeln fürs Volksfest

„Wir produzieren aber nicht nur für Spitzensportler“, sagt Marketingleiter Schmidt. „Jeder Sportschütze bekommt bei uns die gewünschte Munition für alle Disziplinen.“

Das Ziel: Waffe und Munition optimal aufeinander ab­stimmen. Luftgewehrkugeln, Vorderladergeschosse und Ge­schosse für Großkaliberwaffen werden in Hannoversch Münden gefertigt.

Selbst die Rundkugeln, mit de­nen auf Volksfes­ten an Schießbuden geschossen wird, sind im Angebot.

„Der enge Kontakt zu den Schützen und Verbänden ist uns sehr wichtig“, sagt Schmidt und zeigt auf die Wand im Schießstand: viele Fotos mit prominenten Sportschützen von gestern und heute.

Katerina Emmons, die in Peking mit dem Luftgewehr Gold gewann, wird wohl schon in Kürze mit einem ganz persönlichen Gruß auch hier zu finden sein.

Werner Fricke

Gut gelaunt: Die Bayern sind stolz auf ihre Trachten und ihre Mundarten. Foto: Pressebüro Roth

Olympiasieger aus aller Welt setzen auf Kugeln von Haendler & Natermann Sport

Hannoversch Münden. „Olympiasiege sind für uns immer ein besonderer Grund zur Freude“, sagt Peter Schmidt, Marketingleiter der Haendler & Natermann Sport GmbH. Er fasst in eine mit 70.000 Kugeln gefüllte Metallkiste, lässt eine Handvoll durch die Finger rieseln. „Munition von bester Qualität.“ „Nicht alle“, korrigiert seine Kollegin Christa Schneider.

Ihr strenger Blick entscheidet, welche der unzähligen 4,5- Millimeter-Kugeln schließlich den Markennamen „Finale Match“ tragen dürfen. In einer Schablone sind sie wie auf einem Tablett platziert. Doch bevor die 0,53 Gramm schweren Bleikugeln in die Verpackungsdose verschwinden, wird jede einzelne von Christa Schneider begutachtet – 500 Stück, genauestens ab­gezählt, nicht eine mehr oder weniger. „Mit einer solchen Kugel hat Katerina Emmons die Goldmedaille gewonnen“, bestätigt Marketing-Chef Schmidt.

Wir erinnern uns: Es war der erste Wettkampftag in Peking und es war das erste Gold: Die tschechische Luftgewehr-Schützin gewinnt die erste Medaille bei den diesjährigen Olympischen Spielen  – hochkonzentriert und bes­tens ausgerüstet mit Spitzenprodukten von Haendler & Natermann Sport.

Bevor die Munition bei den Schützen in aller Welt eintrifft, sind strengste Kontrollen er­forderlich. So zum Beispiel am Ar­beitsplatz von Ferdinand Henkens. Er ist dafür verantwortlich, dass der Bleidraht, aus dem die Geschosse schließlich gefertigt werden, ausreichend „reift“.

Intensive Qualitäts-Tests

Tatsache, der Bleidraht muss vier Wochen lagern, um nach der Schmelze zu rekristallisieren. Viel später entscheidet dann Dagmar Kellner, ob gerade diese Schmelze die Qualität für das Spitzenprodukt besitzt. Wenn die Kugeln längst gefertigt sind, entnimmt sie am Schießstand Stichproben. Bis zu sechsmal werden je zehn Schuss aus eingespannten Sportwaffen auf zehn Meter Distanz geschossen. Das dann entstandene 10er-Schussloch sollte nicht größer als 5,5 Milli­meter im Durchmesser sein. Das ist sehr we­nig, wenn man bedenkt, dass der  Kugeldurchmesser schon 4,5 Millimeter beträgt. „Nur dann entsprechen die Ku­geln den strengen Qualitätsanforderungen“, versichert Kellner.

Die Haendler & Natermann Sport GmbH ist mit 45 Mitarbeitern so etwas wie der Mercedes unter den Herstellern von Geschossen. Sportschützen, die  auf  internationalen  Wettbewerben oder in der Bundes­liga im Einsatz sind, wissen das zu schätzen.

Rundkugeln fürs Volksfest

„Wir produzieren aber nicht nur für Spitzensportler“, sagt Marketingleiter Schmidt. „Jeder Sportschütze bekommt bei uns die gewünschte Munition für alle Disziplinen.“

Das Ziel: Waffe und Munition optimal aufeinander ab­stimmen. Luftgewehrkugeln, Vorderladergeschosse und Ge­schosse für Großkaliberwaffen werden in Hannoversch Münden gefertigt.

Selbst die Rundkugeln, mit de­nen auf Volksfes­ten an Schießbuden geschossen wird, sind im Angebot.

„Der enge Kontakt zu den Schützen und Verbänden ist uns sehr wichtig“, sagt Schmidt und zeigt auf die Wand im Schießstand: viele Fotos mit prominenten Sportschützen von gestern und heute.

Katerina Emmons, die in Peking mit dem Luftgewehr Gold gewann, wird wohl schon in Kürze mit einem ganz persönlichen Gruß auch hier zu finden sein.

Werner Fricke

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