Familienfreundlichkeit

Auch die Ehemaligen machen mit


Wie Veritas sich um den Nachwuchs kümmert

Gelnhausen. Das Lachen der Kinder ist schon von weitem zu hören. Fußball ist vor allem für die Jungs draußen auf dem Rasen die Lieblingsbeschäftigung. Drinnen steht Handarbeiten auf dem Programm. Ein Ferienkurs für die daheim gebliebenen Mitarbeiterkinder der Veritas AG im hessischen Gelnhausen fand auch in diesem Jahr großen Zuspruch.

„Die Eltern wissen, dass ihre Kinder auch in den Ferien bestens aufgehoben sind“, sagt Vorstandsmitglied Uwe Hehl. Ferienkurse, Eltern-Kind-Zimmer, Projektaufträge für Auszubildende: Der Automobil-Zulieferer hat mit interessanten Maßnahmen den Nachwuchs im Blick.

Kinder-Programm in den Ferien

Auch ehemalige Veritas-Mitarbeiter machen mit. „Wir kochen, wandern und basteln mit den Kindern unserer früheren Kollegen“, sagt Helga Kircher. Sie war 45 Jahre im Unternehmen, zum Schluss als Betriebsrätin, inzwischen ist sie im Ruhestand.

Doch während der Sommerferien packt sie im Ferienkurs mit 15 weiteren Veritas-Rentnern die kompletten vier Wochen mit an. Die 57 Mitarbeiter-Kids wollten schließlich den gesamten Arbeitstag über betreut werden. Bereits zum vierten Mal organisierte Veritas dieses Betreuungsangebot für Mitarbeiterkinder.

Um 7.30 Uhr trudelten die ersten Frühaufsteher ein, um 16.30 Uhr gingen die Letzten. Dazwischen wurde Zirkus gespielt und das Waldleben erkundet oder man studierte Bauwerke. Für das Tagesprogramm sorgte eine ausgebildete Erzieherin, die eigens für die Dauer des Projektes eingestellt wurde.

„Dieses Angebot nutzen unsere jungen Eltern besonders gern. Denn so können sie sicher sein, dass ihre Kinder bestens betreut werden“, sagt Gabriele Ross, Leiterin des Personalmanagements.

Projektarbeit für Auszubildende

Als familienfreundlich zeigt sich Veritas aber nicht nur während der Schulferien. Fällt der Kindergarten mal aus oder sind die Jüngsten erkrankt, dann steht ein Eltern-Kind-Zimmer zur Verfügung.

„Dazu gehört eine große Spielecke für die Kleinen und ein Schreibtisch mit PC für

die Eltern“, so Ross. Längst sind es nicht nur die Mütter, sondern auch die Väter, die davon Gebrauch machen.

Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, fördert Veritas auch die Berufsanfänger unter seinen Mitarbeitern. „Wir trainieren sie, sich schon früh für sämtliche Geschäftsprozesse im Unternehmen zu interessieren. Und sie sollen dabei immer einen kritischen Blick entwickeln“, erklärt Ross die Projektarbeit.

20 Auszubildende des zweiten Lehrjahres machten sich kürzlich auf den Weg durch die Produktion und Verwaltung, um nach Verbesserungen zu suchen. Die angehenden Industriekaufleute Kim Weitzel (23), Julia Becker (19) und Felix Düring (21) waren begeistert: „Wir haben das Unternehmen aus einem ganz anderen Blickwinkel kennengelernt“, sagt Kim Weitzel.

Die Ergebnisse präsentierten sie einem Gremium aus allen Unternehmensbereichen. „Der Vorstand hat entschieden, dass einige unserer Verbesserungsvorschläge sofort umgesetzt werden“, sagt Felix Düring.

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Schlagwörter: Ausbildung

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