Bildung

Alle in einem Boot


Lloyd Werft schult im neuen Ausbildungszentrum nicht nur den eigenen Nachwuchs

Bremerhaven. Eine traumhaft schöne Aufgabe: An einem Segelboot arbeiten die Auszubildenden in der nagelneuen Werkstatt der Lloyd Werft. Die 1.200 Quadratmeter große Halle bietet Platz für 44 angehende Anlagen-, Industrie- und Konstruktionsmechaniker.

Doch nicht alle dieser jungen Leute lernen bei dem Traditionsunternehmen. Werft-Chef Carsten J. Haake erklärt die Idee des Zukunftszentrums: „Wir denken und handeln hier mehr für den Ausbau eines Netzwerkes als für uns selbst.“

Kombination mit Studium möglich

Neben den eigenen jungen Leuten werden dort deshalb im Verbund auch Lehrlinge der Rickmers Lloyd Dockbetriebe, der BVT Brenn- und Verformtechnik Bremen und von Döscher Industrieservice ausgebildet.

Modernste Maschinen und ein Seminarraum gehören zu den guten Rahmenbedingungen. 400.000 Euro hat die Lloyd Werft investiert. Zusätzlich lässt sich das Unternehmen sein Ausbildungsengagement rund 1,2 Millionen Euro im Jahr kosten.

Doch hier wird nicht nur in den Facharbeiterberufen ausgebildet. Auch die Kombination aus klassischer Berufsausbildung und Studium ist möglich. Zurzeit lernen dort neben den Auszubildenden auch sieben Teilnehmer eines dualen Studienganges den Umgang mit Maschinen und Material.

Betriebsleiter Thorsten Beiler sieht die Ausbildung als gezielte Zukunftsvorsorge, auch wenn die Werft in diesem Jahr nicht alle Auszubildenden übernehmen kann. „Wir helfen aber bei der Suche nach Arbeitsplätzen und streben an, 2012 wieder allen Auszubildenden einen befristeten Arbeitsplatz anzubieten.

LS

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