Investition

165 Millionen Euro für ein Großprojekt im Chempark Dormagen

Hightech: Pilotanlage in Dormagen. Foto: Werk

Dormagen. Grünes Licht für ein Großprojekt im Chempark Dormagen bei Leverkusen. Der Chemiekonzern Bayer MaterialScience baut dort eine Produktion für das Kunststoff-Vorprodukt Toluylen-Diisocyanat (TDI). Kosten: 165 Millionen Euro.

Die Anlage soll bereits ab Mitte nächsten Jahres produzieren, geplant sind zunächst rund 300.000 Tonnen im Jahr. Mitarbeiter, die künftig in dem neuen Komplex arbeiten sollen, werden bereits geschult. Darunter sind auch 15  neue Beschäftigte.

TDI ist ein Vorprodukt für Weichschaum-Produkte aus Polyurethan, aus denen zum Beispiel Sitzpolster und Matratzen hergestellt werden.

Das Hightech-Verfahren in Dormagen schont das Klima. „Im Vergleich zu älteren Anlagen sparen wir bis zu 60 Prozent Energie und etwa 80 Prozent Lösungsmittel“, sagt Joachim Wolff, Leiter des Bereichs Polyurethane.

Auch Air Liquide profitiert von dem Neubau. Zur Versorgung der Produktion errichtet der Gaslieferant für 100 Millionen Euro einen Steam-Reformer. Darin entsteht aus Erdgas Wasserstoff und Kohlenmonoxid. 20 neue Arbeitsplätze sind geplant.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang