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Stoff statt Stahl

So textil sind Autos

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Textil

Hier finden Sie Berichte aus Unternehmen und Verbänden der Textil- und Mode-Industrie: Lernen Sie interessante Menschen kennen, spannende Innovationen und erfolgreiche Produkte.

Die Produktpipeline der deutschen Textil-Industrie ist gut gefüllt. Auch dank des Forschungskuratoriums Textil. Besonders der textile Leichtbau und Medizintextilien werden in den nächsten Jahren wichtige Themen sein.

Das Textilunternehmen Pongs druckt Farbe auf über fünf Meter breite Textilien. Daraus entstehen farbige Wandbespannungen. Die Alternative zu starren, dicht verkleisterten Wänden kommt bei Architekten gut an.

In Zukunft kommuniziert die Webmaschine per Smartwatch oder Datenbrille mit ihrem Bediener. Wie kann man Mitarbeiter an diese neue Art des Arbeitens heranführen? Das untersucht das Projekt Soziotex an der RWTH Aachen.

Die deutsche Textilbranche hat keinen Nachwuchs? Von wegen! Was junge Talente zu bieten haben, zeigt jedes Jahr der Next-Nachwuchspreis, der Anfang Dezember wieder vergeben wurde. AKTIV stellt die Preisträger vor.

19.000 Arbeitsplätze, 200 Unternehmen: Nordrhein-Westfalen ist der größte Textil-Standort in Deutschland. Von dort gehen etwa technische Textilien in die gesamte Welt. AKTIV hat drei interesssante Unternehmen besucht.

Der Spezialchemie-Konzern Evonik in Marl hat neue Biopolyamide entwickelt. Der Clou: Sie basieren auf dem Öl des Rizinus-Baums und lassen sich zu Bio-Fasern verarbeiten. Zum Beispiel für Sportkleidung.

Anlagen zur Fertigung technischer Textilien sind eine Spezialität des Familienunternehmens aus Lindau am Bodensee. Die Produkte stecken auch in unseren Autos, im Airbagkissen und als Verstärkung des Reifenprofils.

Die „Schule für Modemacher“ in Münster bildet junge Leute zum Produktmanager für Modedesign und Bekleidung aus. In Unternehmen arbeiten sie an der Schnittstelle zwischen Vertrieb, Design, Marketing und Geschäftsführung.

Im November beginnen die Bauarbeiten an der Textil-Akademie in Mönchengladbach. 2018 kommen die ersten Berufsschüler. Einzigartig daran: Der Standort soll in Zukunft die gesamte textile Aus- und Weiterbildung abdecken.