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Stoff statt Stahl

So textil sind Autos

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Textil

Hier finden Sie Berichte aus Unternehmen und Verbänden der Textil- und Mode-Industrie: Lernen Sie interessante Menschen kennen, spannende Innovationen und erfolgreiche Produkte.

Die deutsche Textilbranche hat keinen Nachwuchs? Von wegen! Was junge Talente zu bieten haben, zeigt jedes Jahr der Next-Nachwuchspreis, der Anfang Dezember wieder vergeben wurde. AKTIV stellt die Preisträger vor.

19.000 Arbeitsplätze, 200 Unternehmen: Nordrhein-Westfalen ist der größte Textil-Standort in Deutschland. Von dort gehen etwa technische Textilien in die gesamte Welt. AKTIV hat drei interesssante Unternehmen besucht.

Der Spezialchemie-Konzern Evonik in Marl hat neue Biopolyamide entwickelt. Der Clou: Sie basieren auf dem Öl des Rizinus-Baums und lassen sich zu Bio-Fasern verarbeiten. Zum Beispiel für Sportkleidung.

Anlagen zur Fertigung technischer Textilien sind eine Spezialität des Familienunternehmens aus Lindau am Bodensee. Die Produkte stecken auch in unseren Autos, im Airbagkissen und als Verstärkung des Reifenprofils.

Die „Schule für Modemacher“ in Münster bildet junge Leute zum Produktmanager für Modedesign und Bekleidung aus. In Unternehmen arbeiten sie an der Schnittstelle zwischen Vertrieb, Design, Marketing und Geschäftsführung.

Im November beginnen die Bauarbeiten an der Textil-Akademie in Mönchengladbach. 2018 kommen die ersten Berufsschüler. Einzigartig daran: Der Standort soll in Zukunft die gesamte textile Aus- und Weiterbildung abdecken.

Der 450-Mann-Betrieb aus dem Münsterland liefert übergroße Bettwäsche in die USA und tüftelt ständig an Innovationen. Neuester Trend: Jacquard-Flanell – der weiche Baumwollstoff eignet sich für Kissen und Bettwäsche.

Textilien und Stoffe sind schon lange nicht nur schön: Als technische Textilien stecken in ihnen immer öfter Funktionen. In Zukunft werden damit sogar Häuser gebaut. AKTIV stellt Ihnen hier fünf Beispiele vor.

Seit zwei Jahren gibt es das Textilbündnis. Die Arbeit sei manchmal langwierig, führe aber zum Ziel, sagt Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands. Er sieht erste Erfolge auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.